INTERVIEW mit (Krimi)Buchautor HARDY CRUEGER


Wann haben Sie mit dem Schreiben begonnen – bzw. was inspirierte Sie zum Schreiben?

Hardy Crueger (HC): Ich habe schon immer gerne gelesen. Es macht mir Spaß, in fremde Gedankenwelten einzutauchen. Da liegt dann der Entschluss, es mal selber auszuprobieren recht nahe. Es ist jetzt knapp 30 Jahre her, das ich die ersten Storys aufgeschrieben habe. Erst mit dem Stift, dann

Foto: Heiner Köther


auf einer Schreibmaschine abgetippt, kopiert, zusammengeheftet und an Freunde verkauft. Die fanden das Geschreibsel okay, und ich machte weiter. Bald kamen die ersten Veröffentlichungen in Anthologien, dann der erste Roman, eine abgedrehte Fantasy Geschichte. Und das war es, was ich machen wollte: Romane schreiben. Ich dachte, wenn du gut genug bist, dann möchtest du damit dein Geld verdienen. Das tue ich heute, aber der Weg war sehr lang und steinig.


Was reizt Sie an Krimis – und wie entstand Ihre Liebe zu diesem Thema?

HC: Genau das, was auch das Publikum von dem Genre verlangt: Spannung. Natürlich sind auch meine anderen Romane spannend, werden aber von der Leserschaft nicht so angenommen wie meine Thriller, weil sie denken literarische Romane seien langweilig. Sicher weil sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben, vor allen Dingen in der Schule. So entstand vielleicht auch meine Neigung zu kriminellen Themen.


Wer sind Ihre kriminalistischen Vorbilder?

HC: Die habe ich nicht. Aber ich habe spannende literarische Vorbilder. "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin etwa, Günter Grass' "Die Blechtrommel", "Die Klavierspielerin" von Elfriede Jelinek??, "Misery" (Stephen King) oder "Du" (Zoran Drvenkar) - oder die Romane von Patricia Highsmith und die Geschichten von Daphne du Maurier. Als Kind habe ich viel Karl May gelesen. Was mir davon heute noch im Kopf ist, sind die abenteuerlichen, spannenden Szenen, wie jemand überwältigt, gefesselt und verschleppt wird, um später unter größter Gefahr vom Held befreit zu werden. Das war sicher eine gute Grundlage.   


Wie gelingt es Ihnen, aus dem sogenannten „Subgenre Krimi“ ein Trendthema zu machen?

HC: Das habe ja nicht ich gemacht, es ist ein Trendthema. Krimis sind allgegenwärtig, "true-crime" erst recht. Ich beschreibe in meinem Buch "111 Gründe, Krimis zu lieben" den Ist-Zustand des Genres im Jahre 2016.


Was zeichnet einen guten Krimi aus, bzw. was braucht es für einen guten Plot?

HC: Ambivalente Charaktere, eine spannende, schlüssige Handlung, ein besonderes Thema. Glaubhafte, gut ausgearbeitete Figuren. Eine gute Dramaturgie, und eine gewisse Schreibkompetenz wären auch nicht schlecht. Ein guter Plot sollte außergewöhnlich sein und mir Überraschungen bescheren. Um es kurz zu sagen: „So sollte doch ein Krimi sein: spannend, glaubhaft und gemein.“


Bevor Sie einen Krimi schreiben: Wo und wie recherchieren Sie? Holen Sie sich Ihre Informationen bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft, gar bei Insassen einer JVA?

HC: Vieles erledige ich über das Internet. Aber auch das gute alte Sachbuch findet noch bei mir Verwendung. Dokumentationen echter Kriminalfälle sind immer interessant, oder Berichte von Kriminalbeamten über ihre Arbeit. Aktuell werde ich für meinen neuen Thriller die Polizeidirektion von Braunschweig besuchen. Zu wichtigen Spielorten fahre ich hin und mache dort Fotos, lasse die Atmosphäre auf mich wirken. Am 'Ort des Geschehens' kann das, was ich mir ausgedacht habe, ziemlich realistisch werden.


Worin liegt der Unterschied zwischen einem Krimi und einem Thriller?

HC: Da gibt es verschiedene Ansichten. Ich selbst mache das am Auftreten polizeilicher Akteure fest: tragen sie die Hauptlast der Verbrechensgeschichte ist es für mich ein Krimi, tun sie das nicht würde ich das Werk eher Thriller nennen. Andere machen das am Spannungsbogen fest: Bleibt sie den ganzen Roman über auf einem hohen Niveau, dann nennen sie es Thriller. Ich habe die Erfahrung mit meinem Buch „Die Stunde der Flammen“ gemacht, von dem ich dachte es sei ein Krimi. Aber der Verlag nannte es Thriller. 


Wo schreiben Sie am liebsten? Am Schreibtisch, im Garten…?

HC: Am Schreibtisch. Weil ich ja, wie gesagt, bei der Kriminalliteratur viel recherchieren muss, brauche ich beim Schreiben einen Internetzugang. Teile meiner literarischen Werke wie "Der andere Krieg - Die Odyssee des Victor Rosenfels" habe ich aber auch auf dem Balkon oder in dem Heide-Häuschen meiner Eltern verfasst. Korrekturlesen kann bei schönem Wetter schon mal im Park stattfinden.


Sitzen Sie täglich diszipliniert am Tisch und schreiben zwei bis sechs Stunden oder schreiben Sie nachts, bei einem Glas Wein, Zigaretten rauchend….was für ein Klischee!

HC: Ersteres, und das tue ich auch gerade jetzt, wo ich Ihre Fragen beantworte. Es ist Freitag 8:53 Uhr. Ohne eine gewisse Disziplin kann man keine Romane schreiben. Dann wird man nie fertig, kann nichts verkaufen und der Kühlschrank bleibt leer. Wie heißt es so schön: Morgenstund‘ hat Gold im Mund. Da ist mein Gehirn ausgeruht, da kann ich mich am besten konzentrieren, da öffnet sich mein Inneres Auge. Es gibt aber sicher auch KollegInnen, die das oben genannte Klischee bedienen.


Müssen Sie sich hin und wieder mit Schreibblockaden plagen oder geht es bei Ihnen in einem Rutsch durch, nachdem Sie einmal begonnen haben?

HC: Eine Schreibblockade hatte ich bisher noch nicht. Wenn ich mal zeitweise mit einem Roman nicht weiterkomme, dann treffe ich mich mit meiner Erstleserin und persönlichen Lektorin (eine Freundin, die mein Schreiben seit den Anfängen begleitet), und erzähle ihr die Geschichte. Während des freien Erzählens merkt man meist wo die Story hakt. Natürlich gibt es mal einen Hänger, man denkt: was schreibe ich da für einen Blödsinn! Das geht doch so nicht! Dann muss man das Problem halt nochmal überdenken und im Zweifel von Vorn anfangen. 


Wie lange benötigen Sie von der ersten Idee bis zum Schlusssatz?

HC: Für einen Roman zwischen zwei und sieben Jahren. Für meinen historischen Roman „Der Herzog, der Räuber und die Tochter des Goldschmieds“, habe ich so lange gebraucht. Er umfasst das gesamte 18. Jahrhundert - die Recherche und eine ausgefeilte Sprache haben ihren zeitlichen Tribut gefordert.


Haben Sie schon einmal daran gedacht etwas ganz anderes zu schreiben – einen herzzerreißenden Liebesroman zum Beispiel oder eine Biografie über eine bekannte Persönlichkeit?

HC: Nein, denn Liebesgeschichten kommen ja in meinen Romanen eh vor. Und mit der historischen Sparte schreibe ich bereits in einem anderen Genre. Das heißt aber nicht, dass ich einen spannenden Plot für eine besondere ergreifende Liebesgeschichte an mir vorbeiziehen lassen würde.


Was glauben Sie ist der Grund, warum Menschen so gerne über Mord und Totschlag lesen?

HC: Ich antworte hier mal ganz kurz: weil das in unserem Wesen liegt. Differenzierteres zu der Frage steht in meinem Buch „111 Gründe, Krimis zu lieben“, z.B. das wir neugierig sind und das Rätsel lieben, u.v.a.m.


In Ihrem aktuellen Buch „111 Gründe Krimis zu lesen – Eine Hommage an das spannendste Genre der Welt“ schreiben Sie auf Seite 100: „….denn auf Kreuzfahrtschiffen herrscht die höchste Lesedichte der Welt“…

Woher wissen Sie das?

HC: Das habe ich natürlich nicht empirisch nachgewiesen. Es ist eine Erfahrung, die ich auf Kreuzfahrten gemacht habe. Jeder vierte liest. Ein Buch, eine Zeitschrift oder etwas auf dem Smartphone. Sicher wird auch an einem Strand viel gelesen, aber da sitzt und liegt man ja meist nicht so dichtgedrängt wie an Deck eines Schiffes. Außerdem gibt es Ruheräume und auf manchen Schiffen Bibliotheken, und überall wird gelesen.  

Und vor allen Dingen: Wie kommt es, dass gerade auf Schiffen angeblich so viel gelesen wird?

HC: Da hat man die Zeit und die Muße dazu. Wenn man einen Seetag hat, also kein Landgang ansteht, und das Meer ruhig ist, kann man vielleicht ein, zwei Stunden auf das Wasser starren und das Spiel der Wellen genießen. Aber dann wird das langweilig und man greift zu einem Buch.


Und was wird gelesen?

HC: Wenn man den Umschlag der Bücher erkennt, sieht man Krimis, Thriller, Humorvolle- oder Liebesromane, Fantasy wie „Harry Potter“ und „Das Lied von Eis und Feuer.“ Allerdings ist das nur die geringere Hälfte, der überwiegende Teil wird auf eReader gelesen und da kann man ja das Cover nicht sehen. Was übrigens seinerzeit zum dem Erfolg von „Fifty Shades of Grey beigetragen haben soll. Niemand konnte sehen was für verruchte Lektüre man da las.


Krimis im Fernsehen: Kein Tag ohne – auf fast allen Programmen laufen Krimis und Thriller rauf und runter. Was halten Sie von den sogenannten „Schmunzelkrimis“ wie „Mord mit Aussicht“, „Adelheit und ihre Mörder“ oder der Klassiker „Columbo?“

HC:Mord mit Aussicht“ ist eine ganz entzückende Serie mit einem wunderbaren, charakterstarken Figurenensemble und guten Gags. Aber ansonsten sind Schmunzelkrimis nicht so meine Welt, schon gar nicht als Lektüre. Schließlich geschieht ja ein Verbrecher und jemand wird Opfer, das ist nicht lustig. Was aber nicht bedeutet, dass Humor in einem Krimithriller nichts zu suchen hat. Um die niederträchtigen Handlungen eines Täters ertragen zu können, braucht die Leserschaft auch etwas zum Schmunzeln. „Columbo“ würde ich nicht unbedingt als Schmunzelkrimi bezeichnen.


Wenn es zum Buch einen Film gibt: Schauen Sie lieber erst den Film oder lesen Sie erst das Buch?

HC: Ganz klar kommt erst das Buch, dann vielleicht der Film.


Krimiautoren gibt es aus fast allen Ländern der Welt. Welche Verfasser verstehen es am besten den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln?

HC: Auf dem deutschen Buchmarkt sind es momentan wohl die Skandinavier, denen dieses Etikett aufgedrückt wird. Aber die professionellsten Verfasser kommen nach wie vor aus dem Anglo-Amerikanischen Raum, vielleicht weil das Erlernen des literarischen Schreibens dort nicht so stiefmütterlich behandelt wird wie bei uns.


In welchem Land werden die meisten Krimis gelesen?

HC: Das weiß ich nicht und das ändert sich wohl auch ab und an. Müsste man recherchieren. Ich habe aber gehört, dass es in den Niederlanden gerade einen Krimi-Boom gibt. Vielleicht werden dort im Moment die meisten Krimis gelesen?


2006 gründeten Sie die „KrimiWerkstatt Braunschweig.“ Was passiert dort, wer sind die Teilnehmer?

HC: In der "KrimiWerkstatt Braunschweig" versuche ich mit Krimifans Geschichten zu schreiben, in der Art eines „creativ-writing“ Seminars. Ich gebe ein Thema vor und die Teilnehmer/innen versuche es binnen zwei Monaten mit Literatur zu füllen. Leider kann ich aus Zeitgründen nicht mehr als eine Staffel pro Jahr durchführen.

Geschrieben wird Zuhause. Wir treffen uns dann einmal die Woche in der Werkstatt und besprechen die Texte. Zum Abschluss gibt es eine Publikation und meist eine Lesung.

Die "KrimiWerkstatt" bietet aber auch Platz für Experimente. So hatte ich in der ersten Hälfte 2016 die Möglichkeit das Theaterstück "Miss Sara Sampson" von Gotthold Ephraim Lessing nicht nur auf kriminelle Aspekte hin zu untersuchen und es in die heutige Sprache und Zeit zu übersetzen, sondern das Ganze auch noch in einer szenischen Lesung mit Mitgliedern der "KrimiWerkstatt" öffentlich aufzuführen.

Das war toll!


Wer kann daran teilnehmen?

HC: Alle Menschen, die Lust haben eine Kriminalgeschichte zu schreiben.


Stehen Sie mit Ihren Lesern in Kontakt?

HC: Ja, auf Lesungen. Und über das Internet. Mit der Adresse post@hardycrueger.de  oder auf meinem facebook Account oder auf lovelybooks.de kann man mit mir kommunizieren.


Auf welches aktuelle Buch dürfen sich Ihre Leser demnächst freuen? Verraten Sie uns etwas aus dem Inhalt?

HC: Wenn ich Ihre Fragen beantwortet habe, mache ich mir einen frischen Kaffe und öffne die Datei, die das Kapitel des Buches enthält, das ich gerade schreibe. Der Roman wird der zweite Teil um das Ermittlerduo Carsten Sanders und Mandy Kolwicz. Ich arbeite momentan an dem, was jetzt das 14. Kapitel ist, das kann sich aber noch ändern. Kommissar Sanders vom Landeskriminalamt Niedersachsen regt sich darüber auf, das sein Kollege von der Kripo Braunschweig „nicht gerade besonders motiviert“ ist, und Ermittlungen im Fall eines grausam zugerichteten unbekannten Toten zu verschleppen droht. Der Titel soll im Herbst 2017 auch bei KBV erscheinen.


Stehen demnächst Lesereisen an? Notieren Sie gerne Ihre Termine an dieser Stelle.

HC: Da ich gerade intensiv an dem neuen Werk arbeite, gibt es eine Lesereise erst wieder im Herbst 2017. Aber hin und wieder kann ich zwischendurch eine Lesung absolvieren. Einfach auf meine Seite www.HardyCrueger.de schauen.


Welche Bücher sind bisher von Ihnen erschienen?

HC: Hardy Crueger -Bibliographie

111 Gründe, Krimis zu lieben - Sachbuch, Berlin 2016

Der andere Krieg - Die Odyssee des Victor Rosenfels - Roman, Kiel 2015

Die Stunde der Flammen - Roman, Hillesheim 2015

Irrenhaus - Roman, crueger ebooks 2015

Der Herzog, der Räuber und die Tochter des Goldschmieds - Roman, Kiel 2014

Der Untergang: Die 13te Okergeschichte - Kurzroman, crueger ebooks 2013

Das Mädchen am Ufer - Stories, crueger ebooks 2013

Okergeschichten - Stories, Braunschweig 2012, crueger ebooks 2013

Experten - Roman, Braunschweig 2006, crueger ebooks 2013

Glashaus - Roman, Augsburg 2004, crueger ebooks 2012

Profis - Roman, Braunschweig 2001

Dilettanten - Roman, Essen 1996, 2. Aufl. Braunschweig 2000

Meine Woche - Stories, Berlin 1996

Göttlicher Met - Roman, Kaiserslautern 1993, crueger ebooks 2012

 

Herausgaben:

Verkehrstote und andere Unfälle - Hörbuch der KrimiWerkstatt BS, 2014

Stille Nacht: Der böse Adventskalender - Leseheft der KrimiWerkstatt BS, 2013

Wir lieben unseren Heidberg - Leseheft mit Lebensgeschichten von Migranten, AWO Bezirksverband Braunschweig. e.V. 2011

Montags wird gemordet - Anthologie, Osterwieck 2011

Augenzeugen / Mordsmäßige Bescherung / Zart-Bitter-Mord / Tatort Kemenate - Lesehefte der KrimiWerkstatt Braunschweig 2006 bis 2010

Das Koppel-Projekt - Anthologie, Berlin 1997

Die sehr verschiedenen Fälle des Privatdetektivs Rick Xaver Morton - Anthologie, Essen 1994

In Deutschland Nichts Neues - Anthologie, Leutkirch 1992

 

Inszenierungen / Lesungen:

Sara Sampson Psychothriller :  szenische Lesung mit der KrimiWerkstatt Braunschweig, 2016

Einfach G.E.L. - oder was Sie schon immer über Lessing wissen wollten ... Eine (auto)biographische Lesung : Hörbuch, BS 2015

Der Untergang - Die 13te Okergeschichte : szenische Lesung,  2013 - '14

Okergeschichten - JAZZ and CRIME : musikalische Lesung,  2010 - '14

Kurt Cobain & Nirvana : Lesung zur 90er Indiesound Kulturnacht, silver-club 2010

Wer ist Lessing? : inszenierte Lesung, Lessinghaus, 2009 / '13 u. BS 2011 / '13 - '16

Experten : inszenierte Kriminallesung mit Licht- und Soundeffekten, 2006 - '08

beStadtung, eine urbane wORTung : szenische Lesung Kunstaktion 2006

Profis : inszenierte Kriminallesung 10 Dias, 2 Musiker, 1 Schauspieler, 2001 - '02

Zu treuen Händen : Kriminalhörspiel BS 2000

Stand: Juli 2016 / eBooks erhältlich z. B. bei: thalia, kobobooks, hugendubel, weltbild, amazon  u.v.a.


Das Interview  mit Buchautor führte die Journalistin und Fotografin SIMONE BROCKES. Vielen Dank an Hardy Cruerger.


Über den Autor HARDY CRUEGER:

Ich bin in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Oldenburg geboren, studierte nach einer Facharbeiter-Ausbildung Geschichte und Soziologie, und lebe als freiberuflicher Schriftsteller in Braunschweig. Nach ersten Erfahrungen im literarischen Untergrund (social beat) schreibe ich heute Krimis, Psychothriller und Romane zu geschichtlichen Themen. Seit 2014 bin ich im Vorstand des Verband deutscher Schriftsteller (VS) NDS/Bremen tätig.
              

                                                                                                   Foto: Privat

Bisher sind neun Romane, über 60 Kurzgeschichten und ein Sachbuch über Krimis von mir erschienen. Hin und wieder produziere ich Hörspiele/Hörbücher, gebe Anthologien heraus, organisiere Literatur-Veranstaltungen und inszeniere Aktions-Lesungen, die ich oft zusammen mit dem Schauspieler Roland Kremer erarbeite und auf die Bühne bringe. Zuletzt "Der Untergang - Die 13te Okergeschichte" eine multimediale Lesung. Siehe crueger ebooks.

Mehr unter: http://www.hardycrueger.de/ueber_hardy_crueger.html


Sein aktuelles Buch und unser Buchtipp  (nicht nur) für Krimifans:  

Wussten Sie, dass die höchste Dichte auf Kreuzfahrtschiffen herrscht?

Das zumindest, behauptet Hardy Crueger, der Wissenswertes, Amüsantes und Furchtbares aus der Welt der Krimis zusammengestellt hat.

Zum Glück ist die Zeit längst vorbei, wo das Lesen von Kriminalromanen nur hinter vorgehaltener Hand zugegeben wurde. Heute ist der Krimi das meistgelesene Literaturgenre der Welt. In jeder Bestsellerliste, sei es Literatur, Film oder Hörbuch, finden sich Kriminalgeschichten oder Thriller.

Aber was ist das eigentlich, was uns an den blutrünstigen und rätselhaften Verbrechensgeschichten so fasziniert? In dem vorliegenden Buch wird auf humorvolle und spannende Weise genau das ermittelt: warum wir sie lieben, was hinter ihnen steckt, wie und wo sie gemacht werden, und wie das alles mal anfing.
Zugleich ist das Buch aber auch eine Hommage an ein aufregendes und lebendiges, eben ein ganz besonderes Genre, mit all seinen furchtbar liebenswerten Facetten, in dem auch Autor/innen und Verleger/innen zu Wort kommen.
Entstanden ist ein Buch mit großem Nutzwert, eine fundierte Gesamtübersicht über das ganze Genre - echt spannend!









Autor: Hard Cureger

Titel: Das Blutspiel

Verlag: KBV

338 Seiten, Taschenbuch

Preis: 11,95 Euro, ISBN: 978-3-95441-366-9

Krimis + Thriller

          





   






 

 

 

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