BUCHVORANKÜNDIGUNG:

Im Herbst erscheint das Buch

"Ausgebremst durch Trigeminus-Neuralgie. Wenn das Leben aus den Fugen gerät",

im österreichischen Ennsthaler Verlag, von SIMONE BROCKES





"Wer seit Jahren oder Jahrzehnten Schmerzmittel einnimmt, verliert irgendwann das Gefühl für sich selbst."
(Zitat: Prof. Dr. med. Gustav Dobos)

 

AUSGEBREMST durch 

TRIGEMINUS-NEURALGIE:

Wenn das Leben aus den Fugen gerät 

 

Sie gehören zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch noch aushalten kann.

 

Die Schmerzen sind schier unerträglich. "Vernichtungsschmerz" wird er genannt. Bis zu 100 mal und öfter tritt er pro Tag salvenartig auf...

 

Charakteristisch ist der spontane blitzartig einschießende Schmerz im Bereich eines oder mehrerer Trigeminusäste, die durch den Ober- oder Unterkiefer "jagen." Aber auch eine Gesichtshälfte kann betroffen sein. 

Der Schmerz - wie ein Elektroschock -  hält meist für wenige Sekunden bis zu mehreren Minuten an. Die plötzlich einsetzenden Attacken können mehrmals täglich im Intervall auftreten. Im Anfangsstadium gibt es jedoch auch immer wieder schmerzfreie Zeiten.

Schreitet die Trigeminus-Neuralgie fort, werden die oft jahrelang geplagten Patienten immer öfter und länger von diesen Attacken regelrecht "überrollt." Der Weg führt meist erst zum Zahnarzt. Nicht selten werden  Zähne gezogen, was nicht immer unbedingt hätte sein müssen. Die Schmerz-Attacken bleiben, werden durch die Extraktion  in manchen Fällen gar noch schlimmer. In der Regel folgen im Anschluss Odyssen durch neurologische und neurochirurgische Praxen. Medikamentös ist (derzeit) ein Antiepileptika das Mittel der Wahl. Nutzen diese Mittel nicht, werden verschiedene Operationsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Doch auch diese Maßnahmen führen nicht immer zum erwünschten schmerzfreien Erfolg. Ein Teufelskreis für die Betroffenen.  Begleitet wird die Trigeminus-Neuralgie häufig von einer depressiven Verstimmung. Bei den Betroffenen ist die Suizidrate signifkant erhöht ( daher auch im Volksmund "Selbstmordkrankheit" genannt).  

Oft begleitet eine Trigeminus-Neuralgie die Patienten ein Leben lang.  

 

Am Ende offenbart die Odyssee vieler Trigeminus-Patienten vor allem eines: klassische Schwachpunkte in unserem Gesundheitssystem. Symptome seltener Krankheiten werden nicht richtig erkannt und gedeutet - das führt zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen.

 

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Literatur zum Thema vorstellen.

Der Gang zum Arzt ist aber unabdingbar. Nur ein Mediziner kann und sollte entscheiden, was Sie als Betroffener tun können bzw. machen sollten.  

Tipp: 

Termine bei Fachärzten kurfristig zu erhalten, ist oft schwierig. Daher die Empfehlung die jeweilige Krankenkasse mit einzubeziehen. Diese können unter Umständen über das sogenannte "Zeitmanagement" Termine mit Fachärzten für Betroffene vereinbaren.

Hier - zum Beispiel - für neurologische Schmerztherapie.  

Auch den Haus- bzw. den Zahnarzt fragen, ob er für Sie einen Termin vereinbart. 

 

Gerne verweisen wir auf das Forum von Joachim Reuter, der - selbst betroffen - ein sehr gutes Forum zum Thema erstellte: http://trigeminusneuralgie.name/

Hier können sich Betroffene untereinander austauschen. Das Forum ist hervorragend moderiert. Die jeweiligen Beiträge sind informativ und sachlich.  

Da die wenigsten Menschen sich ein Bild von dieser äußerst schmerzhaften Erkrankung machen können, ist es für die Leidgeplagten ein Trost und auch eine Hilfe, sich untereinander austauschen zu können.  

 

Wir möchten das Thema "TRIGEMINUS-NEURALGIE" aus der "Grau-Zone" heraus holen. Oft stehen auch Angehörige und Freunde machtlos den Betroffenen gegenüber, da über diese Erkrankung zu wenig öffentlich gesprochen wird.

Familienmitglieder und Bekannte, Kollegen und Arbeitgeber können einem den Schmerz nicht nehmen. Aber mit einer sachlichen Aufklärung können sie / Sie den Patienten mit Verständnis Trost spenden und somit positiv unterstützen.   

 

Hier ein Link der Universitätsklinik Bonn: Rund um TN

  • informativ und sachlich
  •  Medizinische Kenntnisse wären jedoch von Vorteil

http://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002B7FC1/vwLookupDownloads/Trigeminusneuralgie.pdf/$FILE/Trigeminusneuralgie.pdf

 

Text: Simone Brockes  

 

 

Botox-Studie an der Essener Uni-Klinik

Die Essener Uni-Klinik sucht TN Betroffene zu einer Studie mit Botox. Diese dauert  bis maximal 6 Monate. Für die Studie werden Patienten mit TN gesucht, denen die bisherige Medikation nicht ausreichend hilft oder unangenehme Nebenwirkungen verursacht.
Alle Teilnehmer behalten ihre gewohnte Medikation bei.
Zusätzlich 2 Injektionen (Botulinutoxin A oder Placebo).
Es wird gesichert, dass mindestens einmal Botox injiziert wird.
Wichtig ist, dass die TN-Medikamente seit 4 Wochen nicht verändert wurden.

Zentrale Telefonnummer von Sandra Mahooty, die diese Studie bereits ausschrieb: Telefon: 0201-765064580201 / 76506458

 

Dazu Prof. Dr. H. C. Diener, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie in Essen: 

ZITAT Anfang::
„……..Wir haben bei einigen Patienten mit chronischer Migräne, die wir mit Botox zulassungsgerecht behandelt haben und die gleichzeitig an einer Trigeminusneuralgie leiden, festgestellt, dass Botox bei diesen Patienten offenbar auch die Symptome der Trigeminusneuralgie bessert. Wir haben aus diesem Grund jetzt eine prospektive Studie begonnen, in der wir eine standardisierte medikamentöse Therapie mit Botox-Injektionen vergleichen. Bisher ist allerdings der Beweis, dass Botox bei Trigeminusneuralgie hilft, nicht erbracht. Deshalb kann auch nicht erwartet werden, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Mit einer Botox-Behandlung außerhalb der Studie sollten Patienten auf jeden Fall warten, bis die Studienergebnisse vorliegen und wir wissen, ob die Behandlung wirksam ist.“

ZITAT ENDE

 

 

Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie

Deutsche Gesellschaft für Neurologie informiert zumThema:

TRIGEMINUSNEURALGIE

 

Was gibt es Neues?

  • Medikamentöse Therapie: Es gibt keine neuen Pharmaka mit gesicherter Evidenz zur medikamentösen Prophylaxe der Trigeminusneuralgie.
  • Operative Therapie: Es gibt kein neues operatives Verfahren zur Therapie der Trigeminusneuralgie.

Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick

  • Carbamazepin ist das Mittel der Wahl zur Behandlung der Trigeminusneuralgie.
  • Die Wirkung von Oxcarbazepin ist derjenigen von Carbamazepin wahrscheinlich vergleichbar.
  • Zur Akuttherapie von schweren Exazerbationen eignet sich Phenytoin, i. v. gegeben, alternativ als Mittel der zweiten Wahl das hochpotente Neuroleptikum Pimozid.
  • Medikamente der zweiten Wahl sind Phenytoin, Baclo­fen als Zusatztherapie, Lamotrigin, Pregabalin und Gabapentin. Möglicherweise hat auch Levetiracetam einen therapeutischen Effekt.
  • Misoprostol ist zur Behandlung der Trigeminusneuralgie bei Multipler Sklerose wirksam.
  • Symptomatische Trigeminusneuralgien, die einer kausalen Operation zugänglich sind, sollten primär operativ behandelt werden, ansonsten werden auch symptomatische Trigeminusneuralgien primär konservativ behandelt.
  • Operative Therapieverfahren sollten bei Versagen der medikamentösen Prophylaxe bzw. intolerablen Nebenwirkungen der medikamentösen Prophylaxe eingesetzt werden.
  • Die Wahl  des operativen Verfahrens richtet sich nach dem allgemeinen Operationsrisiko und der Genese der Trigeminusneuralgie.
  • In der operativen Therapie der Trigeminusneuralgie gesichert wirksam sind die mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta sowie perkutane Verfahren im  oder am Ganglion Gasseri und die radiochirurgische Behandlung. Radiochirurgische Verfahren sind den klassischen operativen Verfahren im Hinblick auf die Langzeitergebnisse unterlegen.

Klassifikation

Nach der aktuellen Klassifikation der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterscheidet man zwischen der klassischen (früher idiopathischen) Trigeminusneuralgie ( Tab. 58.1) und der symptomatischen Trigeminusneuralgie ( Tab. 58.2).

Bei Letzterer können auch Sensibilitätsstörungen im Dermatom des betroffenen Trigeminusastes vorhanden sein und es wird keine Schmerzfreiheit zwischen den Attacken gefordert. Bei der klassischen Trigeminusneuralgie kann nach längerem Krankheitsverlauf ein dumpfer Hintergrundschmerz persistieren. Ursache der klassischen Trigeminusneuralgie ist wahrscheinlich ein pathologischer Gefäß-Nerven-Kontakt. Die Pulsationen führen zu segmentalen Demyelinisierungender Nervenwurzel, was die ephaptische Übertragung von elektrischen Entladungen nicht nozizeptiver Afferenzen auf nozizeptive Afferenzen begünstigt. Symptomatische Trigeminusneuralgien treten bei Entmarkungskrankheiten wie der Multiplen Sklerose, als Symptom von Raumforderungen (Neurinome, insbesondere Akustikusneurinome, Metastasen), umschriebenen Hirnstammischämien oder Angiomendes Hirnstamms auf. Bei einem Teil der symptomatischen Trigeminusneuralgien bedingen die Raumforderungen einen pathologischen Gefäß-Nerven-Kontakt. Bei der Multiplen Sklerose führt die Schädigung der Myelinscheide im Bereich der Eintrittsstelle der Nervenwurzel zu den Schmerzattacken. Familiäre Trigeminusneuralgien sind als Rarität beschrieben (Duff et al. 1999, Smyth etal. 2003).

Die Differenzierung zwischen einer klassischen Trigeminusneuralgie und anderen sekundären Formen ist therapeutisch im Hinblick auf den Zeitpunkt und die Auswahl invasiver Therapieverfahren von hoher Bedeutung.

 

Tab. 58.1 IHS-Kriterien für die klassische TN:

 

A: Paroxysmale Schmerzattacken von Bruchteilen einer Sekunde bis zu zwei Minuten auer, die einen oder mehrere Äste des T-Nervs betreffen und die Kriterien B und C erfüllen.

 

B: Der Schmerz weist wenigstens eines der folgenden Charakteristika auf:

  • ausgelöst über eine Triggerzone oder durch Triggerfaktore
  • starke Intensität, scharf, oberflächlich, stechend
  • ausgelöst über eine Triggerzone oder durch Triggerfaktoren

 

C: Die Attacken folgen beim einzelnen Patienten einem stereotypen Muster

 

D: Klinisch ist kein neurologisches Defizit nachweisbar

 

E: Nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen 

 

 

Tab. 58.2 IHS-Kriterien für die symptomatische TN:

 

A: Paroxysmale Schmerzattacken von Bruchteilen einer Sekunde bis zu zwei Minuten Dauer mit oder ohne Dauerschmerz zwischen den Paroxysmen, die einen oder mehrere Äste des T-Nervs betreffen un ddie Kriterien B und C erfüllen

 

B: Der Schmerz weist wenigstens eines der folgenden Charakteristika auf:

  • starke Intensität, scharf, oberflächlich, stechend
  • ausgelöst über eine Triggerzone oder durch Triggerfaktoren

C: Die Attacken folgen beim einzelnen Patienten einem stereotypen Muster

 

D: Nachweis einer ursächlichen Läsion anders als einer vaskulären Kompression mittels spezieller Untersuchungsmethoden und /oder operativer Exploration der hinteren Schädelgrube. 

 

 

Aspekte, die diese Leitlinie nicht ​behandelt:
Die Leitlinie befasst sich nicht mit der Differenzialdiagnose von Gesichtsschmerzen oder Fragen der Versorgungskoordination.
 

 

Diagnostik
Die Diagnose stützt sich auf die typische Anamnese und den neurologischen Untersuchungsbefund.
 

 

Bei der Erstdiagnose sollte eine MRT oder bei Kontraindikationen eine CT zum Ausschluss von Raumforderungen, vaskulären Pathologien oder Entmarkungsherden durchgeführt werden, insbesondere bei klinischen Hinweisen auf eine symptomatische Genese. Ggf. sind darüber hinaus weitere Untersuchungen notwendig: 

  • Darstellung knöcherner Strukturen mittels radiologischer Nativdiagnostik oder CT
  • Ausschluss einer Multiplen Sklerose (Liquoruntersuchung, Elektrophysiologie, Labor)
  • konsiliarische Untersuchung durch HNO-, Zahnarzt, Kieferchirurg/Orthopäde

Elektrophysiologische Untersuchungen (Blinkreflex, Masseterreflex, Trigeminus-SEP) sind fakultativ. 

 

Bildgebende Untersuchungen zum Nachweis eines pathologischen Gefäß-Nerven-Kontaktes erfolgen in aller Regel
bei geplanter Jannetta-Operation nach Rücksprache mit dem Operateur.
 

 

Intraoperativ kann bei 70–100 Prozent der Patienten ein Gefäß-Nerven-Kontakt nachgewiesen werden. Der präoperative
Nachweis hängt entscheidend von der MR-Technik ab. Bislang gibt es kein standardisiertes Verfahren für die Diagnostik. Die beste Übereinstimmung von bildgebenden und intraoperativ erhobenen Befunden kann wahrscheinlich mit hochauflösenden MRT- und MRA-Techniken und anschließender 3D-Rekonstruktion erzielt werden

(Chun-Cheng et al. 2009, Miller et al. 2009, Satoh et al. 2009, Leal et al. 2010). Die Spezifität eines Gefäß-Nerven-Kontaktes ist gering, da bei bis zur Hälfte der Patienten auch kontralateral und bei bis zu einem Drittel der Kontrollpersonen Gefäß-Nerven-Kontakte nachgewiesen werden können. Die Nervenkompression beruht am häufigsten auf einem Kontakt mit der A. cerebelli superior (ca. 80 %), seltener und in absteigender Häufigkeit mit pontinen Venen, der A. cerebelli inferior anterior oder anderen kleineren Gefäßen...

Quelle: Aus der "Leitlinie" der "Deutsche Gesellschaft für Neurologie" 

 

Weitere Informationen unter:

http://www.dgn.org/leitlinien/2287-ll-58-2012-trigeminusneuralgie#wichtigsteempfehlungen

 

 

Alternativ kann gegebenenfalls eine NEURAL-THERAPIE positiv unterstützend zu einer TN-Behandlung sein.

  • Was bedeutet Neural-Therapie?

Dies erläutert aufschlussreich diese Seite auf "wikipedia", auf die wir hinweisen möchten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuraltherapie

 

Eine Neuraltherapie wird in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen bzw. nur in Ausnahmefällen.  

Im Schnitt kostet eine Behandlung plus / minus 10,00 Euro. Wie oft und wie lange eine Neuraltherapie angewendet wird, ist individuell zu betrachten. Demenstprechend fallen die Kosten aus. 

 

Gerne verweisen wir hier noch auf das folgende Interview zum Thema "Neuraltherapie": 

http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=576

 

Bei welchen Erkrankungen kann Neuraltherapie nach Huneke angewendet werden?

Unter anderm bei:
 

  • Erschöpfungszustände, Burnout
  • alle Formen von Durchblutungsstörungen
  • Migräne
  • chron. Augenentzündungen
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • chron. Nebenhöhlenaffektionen
  • Bronchialasthma, Allergien
  • Hyperthyreose
  • Herzrhythmusstörungen
  • chron. Prostatitis
  • Zyklusstörungen
  • chron. Darmentzündungen
  • orthop.-rheumatische Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • vegetative Regulationsstörungen

 

 

Gewichtszunahme unter Therapie mit Antipsychotika: Was wissen wir und was können wir tun?

                                                                            

R. Musil (1)

(1) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LMU München, München            

                                                     

Stichworte:

Antipsychotika, Metabolisches Syndrom, Antipsychotika-induzierte Gewichtszunahme             

Zusammenfassung:                

Gewichtszunahme ist eine häufige Nebenwirkung in der Behandlung mit Antipsychotika. Weitere negative Folgen einer Gewichtszunahme können ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom oder kardiovaskuläre Ereignisse beinhalten. Alle Antipsychotika tragen dieses Risiko, im Ausmaß unterscheiden sie sich jedoch wesentlich. Interindividuelle Unterschiede basieren auf dem Einfluss von klinischen und genetischen Risikofaktoren wie einem jüngeren Alter oder geringerem initialen Body-Mass-Index. Die zugrundeliegenden Mechanismen der Antipsychotika-induzierten Gewichtszunahme sind noch nicht vollständig aufgeklärt, beinhalten jedoch eine komplexe Dysregulation und Veränderung in den Schaltzentralen für Hunger und Sattheit im Hypothalamus und in peripherem Gewebe. Durch die Identifizierung von Risikopatienten, ein engmaschiges Monitoring auf Grundlage gültiger Leitlinien und einem frühzeitigen Einsatz von Lebensstilveränderungen kann eine Gewichtszunahme gemindert werden. Hierdurch kann die Stoffwechselsituation der psychiatrischen Patienten gebessert und schließlich deren Morbidität insgesamt verringert werden.    

 

QUELLE:                                  

Zeitschrift:

Die Psychiatrie - Grundlagen und Perspektiven

ISSN:

1614-4864

Thema:

DGPPN Kongress 2015 - Der Mensch im Mittelpunkt: Versorgung neu denken

Ausgabe:

2015 (Vol. 12): Heft 4 2015

Seiten:

262-268



LINK:

 http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/die-psychiatrie/inhalt/archiv/issue/2274/manuscript/25138/show.html         

 

Der Bericht ist ausschließlich in englischer Sprache. Eine Übersetzung liegt nicht vor.              

 




Unser Literatur-Tipp:

 

Migräne und Trigeminiusneuralige erfolgreich behandeln

Migräne und Trigeminusneuralgie sind heilbar! Das Bessere ist der Tod des Guten. In diesem Buch wird eine neue Therapiekombination vorgestellt, die die Schmerzen beider Krankheiten nicht unterdrückt, sondern teilweise recht schnell heilt. Ursachen, schulmedizinische Behandlungsformen. naturheilkundliche Behandlungswege und die neue Erfolgstherapie werden ebenso wie die Selbsthilfe vorgestellt und ausführlich beschrieben.  

 

Es wird Wert darauf gelegt, dass es sich hier nicht um eine Schmerzmittel-Therapie handelt, sondern um eine neue, erfolgreiche und dauerhafte Heilmethode.  

 

  • Nach Beendigung der Therapie sind im allgemeinen keine Medikamente mehr notwendig.
  • Finden Sie sich nicht mit Ihren Schmerzen ab!
  • Finden Sie sich nicht mit der medikamentösen Dauerbehandlung bis zum Lebensende ab!
  • Statt Linderung durch Schmerzmittel, Heilung, die das Leben wieder lebenswert machen. Es geht um Ihren Kopf!

 

Autor: Manfred A. Ullrich

Titel: Migräne und Trigeminiusneuralige erfolgreich behandeln

Verlag: Spurbuchverlag

114 Seiten, Hardcover

Preis: 19,80 ISBN: 978-3-88778-425-6

 

 

Interview zum Thema: 

Trigeminus-Neuralgie (TN), mit Heilpraktiker Manfred A. Ullrich 

 

Seit wann praktizieren Sie als Heilpraktiker? 

Seit dem 01.07.1989

  

Worin unterscheidet sich Ihre Heilpraktiker-Tätigkeit gegenüber der klassischen Schulmedizin?

  • Keine Symptombehandlung, sondern Ganzheitsbehandlung und Ursachenbehandhandlung.
  • Chronische Krankheiten sind meist ohne Operationen unheilbare Krankheiten.
  • Nur akute Krankheiten sind heilbar.
  • Es sind fast keine Medikamente mehr notwendig.

Welche Art von Patienten suchem Ihre Praxis auf?

Unsere Praxis wird von Patienten mit chronischen Krankheiten oder aktuen Schmerzen frequentiert. Das geht über Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte über diverse Rheumaformen bis hin zu den Autoimmunerkrankungen. 70 Prozent unserer Patienten sind autoimmun erkrankt.

  

Wie verläuft der erste Besuch bei Ihnen?

Zuerst erfolgt die Beobachtung des Patienten. Im Anschluss die Anamnese. Es folgt weiter die Augendiagnose und der VEGA-Test. Es gibt plus / minus 1000 Therapien, aber nur eine richtige Diagnose. Damit steht und fällt die sich daran anschließende Therapie.

 

In Ihrem jüngsten Buch "Migräne und Trigeminusneuralgie erfolgreich behandeln", stellen Sie allopathische und naturheilkundliche Therapien gegenüber. Was sind das für Therapien und worin unterscheiden sich diese?

  • Schulmedizinisch gibt es nur eine Schmerzmittel-Therapie oder Operationen im Krankenhaus.
  • Meine natürliche Therapie ist eine medikamentenlose Ganzheitstherapie und Ursachentherapie.

Trigeminusattacken zählen zu den schlimmsten Schmerzen die ein Mensch aushalten kann. Charakteristisch ist der spontane, blitzartig einschießende elektrische Schmerz im Bereich eines oder mehrerer Trigeminusäste, die durch den Ober- oder Unterkiefer "jagen." Aber auch eine Gesichtshälfte kann betroffen sein. Wodurch wird eine TN ausglöst?

  • Die häufigsten Auslöser sind alle Formen der Rückenverspannungen vom Fuß bis in den Nacken
  • Zahnmedizinische Behandlungen
  • Verletzungen im Trigeminus-Nerv-Bereich
  • selten auch Multiple Sklerose (MS)
  • Gefäße neben dem Nerv können sich entzünden und quellen auf. Das verursacht einen Druck auf den Nerv. (Bei Histaminose = Nahrungsmittelunverträglichkeit, Nesselsucht).

Wie behandeln Sie diese tückische Erkrankung, an denen von etwa jährlich 100.000 Menschen jeder sechste pro Jahr betroffen ist? (Frauen eher als Männer)

  • Nach der Anamnese und der Diagnose kenne ich im Allgemeinen die Ursache. Diese wird behandelt.
  • Zur muskulären, dauerhaften Muskelentspannung die CHT (Colon-Hydro-Therapie)
  • als Vorbereitung zur NIIT (Nichtinvasive-Induktions-Therapie)
  • Nach Austesten der Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und deren "Weg-laß-Diät" erfolgt die NIIT(Nichtinvasive-Induktions-Therapie) (Elektro-Therapie. Die Ausgangsleistung beträgt 120 MW, 30 000 Volt, 4 000 Ampere).
  • Übertragung der "Neuen Schmerztherapie nach Ullrich" auf das NIIT-Gerät. Mehr dazu im Buch: "Das Fibromyaligen-Syndrom (FMS) - Schmerzen ohne erkennbare Ursachen."

Welche Vorzüge hat die von Ihnen angewandte Therapie gegenüber den klassischen    Operationen?

Operationen sind langfristig oft wirkungslos. Die Erfolgsquote nach einem Jahr ist nicht groß. Es wird ein Kunststoffplättchen (Teflon) in Ohrbereich zwischen Nerv und Gefäß eingesetzt mit nicht allzu vielversprechender Erfolgsquote. 

  

Behandeln Sie auch Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen?

Ja. Bei Herzschrittmacher-Patienten muss ich spritzen. Siehe mein "Fibromyalgiebuch."

 

Gibt es Patienten  bei denen Ihre Methode nicht funktioniert?

Ja. Bei Betroffene, die bereits Operationen durchführen ließen, kann in diesem Fall die naturheilkundliche Methode nicht anschlagen, da der Trigeminusnerv operativ "zerstört" ist. 

 

Wie viele Behandlungen sind notwendig, damit sich der von Ihnen versprochene Erfolg einstellt?

Zwischen 15 und 35 Behandlungen, wobei nach der ersten oder zweiten Behandlung eine Akutphase bzw. Verschlimmerungsphase auftritt. Chronische Krankheiten sind ohne Operation unheilbar. Daher MUSS es am Anfang zu einer Akutphase kommen.

 

Welche Erfolgsquote können Sie benennen?

  • Bei zwei Patienten konnte ich die Beschwerden soweit lindern, dass sie bei Einnahme von Schmerzmitteln ständig schmerzfrei waren.
  • Etwa bei 40 Patienten ist die TN beseitigt oder fast beseitigt.
  • Bei drei Patienten kam es nach zirka sechs Monaten zu einer erneuten Krise. Nach ungefähr 10 erneuten Behandlungen waren die Beschwerden bis zum jeweiligen heutigen Tag beseitigt. (Stand 28. April 2015)

 

Und was passiert, wenn Ihre Behandlungsmethode nicht anschlägt?     

Das habe ich noch nicht erlebt.

 

Werden die Kosten von den gesetzlichen Kassen übernommen?  

Falls nein, warum nicht?          

  • Die Kosten werden zum Teil nur von den Privatkassen übernommen.
  • Die natürlichen Therapien werden von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.
  • Sie haben keinen wissenschaftlichen Nachweis. Der wissenschaftliche Nachweis ist gesammeltes Wissen mit fest umrissenen Grenzen zur Unwissenheit. Und diese Grenzen verschieben sich laufend.

Wir stellen immer wieder fest: Je mehr wir wissen, desto größer wird diese Unwissenheit.

 

Was halten Sie von der Neuraltherapie nach Huneke und was ist das?

Meist mit Procaininjektionen werden Narben usw., die zu Nervenstörungen führen,      beseitigt. Die NSTU ist eine Form der Neuraltherapie, aber sie funktioniert ganz anders.

Die ausgetesteten Therapiepunkte liegen alle in den narbenähnlichen Gelenkfalten.

Diese müssen alle mit einem Therapiestift auf Schmerzpunkte vor der ersten Behandlung  ausgetestet werden.

 

Wenden Sie diese Methode bei TN-Betroffenen ebenfalls an?

Die Neuraltherapie nach Hunecke habe ich bei TN-Patienten noch nie angewendet.

 

Nicht alle TN-Erkrankten haben die Möglichkeit zu Ihnen nach Remscheid zu kommen.

Wie kann beispielsweise Patienten aus einem anderen Bundesland geholfen werden?

Das ist ein Problem. Die meisten Heilpraktiker und Mediziner kennen diese Therapie nicht. Selbst wenn sie ein NIIT-Gerät besitzen, beherrschen sie fast alle nicht die von mir entwickelte NSTU.

DENNOCH: Es besteht die Möglichkeit in naher Umgebung preiswerte Ferienwohnungen anzubieten. Kostenpunkt: zwischen 25 und 35 Euro. Praktikabel eingerichtet, inkl. TV. Gerne vermittele ich dies für Betroffene.

 

Was raten Sie generell TN-Betroffenen?

Es gibt in Deutschland nur wenige Thearpeuten, die die NSTU beherrschen. Ich kenne sie leider nicht. Gerne halte ich dazu Seminare ab. Leider bestand in den letzten Jahren kein großes Interesse bei den Therapeuten. 

 

Was kostet eine Behandlung bei Ihnen? 

60 bis 80 Euro. Eine einmalige Behandlung 160,00 Euro.

 

Wie entsteht der erste Kontakt?

Am besten über telefonische Voranmeldung. 

 

Das Interview mit Heilpraktiker Manfred A. Ullrich führte Journalistin Simone Brockes. 

 

 

Weitere Fachbücher zu relevanten Themen:  

 

SCHMERZ: Innenansichten eines Patienten und was die Wissenschaft dazu sagt

Schmerzen begleiten uns alle. Licht in das Halbwissen über Schmerz und den Umgang damit zu bringen, ist Ziel dieses Buchs. Eine Novelle als Rahmenhandlung soll die Schmerzen im Leben der Menschen anschaulich machen. Was dem Helden der Geschichte widerfährt, wird im Sachbuchtext gespiegelt: die Entstehung von Schmerz, seine Linderung und Heilung, die Kommunikation von Schmerz, Geschlechterunterschiede im Schmerzempfinden und das Verhältnis von Schmerz zu Lust. Dabei wird deutlich: Dank der Wissenschaft gelingt es uns immer besser, den Schmerz unter Kontrolle zu bringen.


Autoren: Amrei Wittwer, Gerd Folkers

Titel: Schmerz / Innenansichten eines Patienten und was die Wissenschaft dazu sagt

Verlag: Hirzel

216 Seiten, Broschiert

Preis: 34,00 Euro, ISBN: 978-3-7776-2561-4



Der Kopfschmerz-Kompass
Es gibt offiziell 252 verschiedene Arten von Kopfschmerz. Die häufigsten sind Spannungskopfschmerz und Migräne. Cluster- und Medikamentenkopfschmerz beeinträchtigen ebenfalls massiv den Alltag vieler Menschen. Auch bei Kindern und Jugendlichen steigt die Zahl der Betroffenen. Trotzdem wird das Phänomen nicht genügend ernst genommen - sowohl von Medizinern als auch von Patienten. Dr. med. Dagny Holle gibt in diesem Ratgeber einen Überblick über die verschiedenen Arten von Kopfschmerz, die Ursachen, die richtige Diagnose und darüber, was man selbst unternehmen kann.  

Dieser Ratgeber bietet Expertenwissen von der Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums.

Mit zahlreichen Tipps bei Migräne, einem Fachbegriffe-Glossar und einem Kopfschmerztagebuch, welches die Grundlage für eine richtige Diagnose und Behandlung ist.

 

UND: Für Trigeminus-Betroffene gibt es auch einige Seiten, die gut beschrieben sind. Hoffentlich demnächst mehr davon. Dr. med. Dagny Holle versteht es sehr gut zu beschreiben - nicht nur für Kopfschmerz-Patienten.

 

Autor: Dr. med. Dagny Holle

Titel: Der Kopfschmerz-Kompass / Erkennen, Vorbeugen, Behandeln

Verlag: Herbig / Gesundheitsratgeber

208 Seiten, Broschiert

Preis: 20,00 Euro, ISBN: 978-3-7766-2759-6

 

 

Vom Schmerz: Antworten eines Professors für Naturheilkunde 

Jeder sechste Deutsche leidet unter chronischen Schmerzen - hat Arthrose, ein Bandscheibenleiden, Rheuma, unbestimmte Neuralgien, Kopfschmerzen oder häufig wiederkehrende Migräne. Außer starken Medikamenten hat die Medizin da nicht viel zu bieten - doch was hilft, schadet auch, belastet Magen, Darm und Nieren. Und irgendwann brechen die Schmerzen doch wieder durch. Gustav Dobos geht einen grundsätzlich anderen Weg "So wenig Medikamente wie nötig, so viel Selbsthilfe wir möglich!". Der Medizinprofessor an der Universität Duisburg-Essen verbindet mit großen Erfolg Naturheilkunde und Akupunktur mit der Hochleistungsmedizin. Vor allem aber hilft er seinen Patienten, ihre eigenen Ressourcen gegen den Schmerz zu mobilisieren. Er ist ein "Pionier der Naturheilkunde"(WAZ).

"Es geht um den Patienten selbst, nicht um sein Symptomenbild. Es geht um seine Stärken, nicht um eine Schwächen." (Gustav J. Dobos)

 

Autoren: Prof. Dr. med. Gustav Dobos mit Dr. Petra Thorbrietz

Vorwort: Bettina Böttinger 

Titel: Vom Schmerz / Antworten eines Professors für Naturheilkunde

Verlag: Elisabeth Sandmann

102 Seiten, gebunden

Preis: 9,95 Euro, ISBN: 978-3-945543-11-5 

 

 

 

Chronische Krankheiten durch Colon-Hydro-Therapie erfolgreich behandeln  

Mit der Colon-Hydro-Therapie ist man erstmals in der Lage, alle Schlacken aus dem Darm zu lösen und abfließen zu lassen. Wenn alle Rückstände entfernt sind, verschiebt sich der Säure-Basen-Haushalt des Darms ins Basische. Dadurch gehen auch alle schädlichen Pilzkulturen im Darm zugrunde und werden mit den Entzündungsbakterien ausgeschieden.  Eine Therapie der Zukunft - der Dickdarm - Acidosen - Pilzerkrankungen - CHT in der täglichen Praxis - häufige Patientenfragen - Therpiekonzept anhand von typischen Fallbeispielen - neue Erkenntnisse zur CHT - Colon-Hydro-Therapie und Zahnsanierung.  Manfred A. Ullrich ist Heilpraktiker und hat in seiner Praxis neue Wege in der Allergiebehandlung beschritten, die er in diesem Buch darstellt. Er ist Gründer und 1. Vorsitzender des Verbandes der Freien Colon-Hydro-Therapeuten e. V.

 

Autor: Manfred A. Ullrich

Titel: Chronische Krankheiten durch Colon-Hydro-Therapi erfolgreich behandeln 

Verlag: Spurbuchverlag

256 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 22,00 Euro, ISBN: 978-3-88778-357-0  

 

 

Das Fibromyalgien-Syndrom (FMS) - Schmerzen ohne erkennbare Ursachen

Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Drehschwindel, Spannungskopfschmerz, Herzrasen, Bauchkrämpfe, Brustschmerzen, bei Belastung körperlicher Art oder seelischer Art, ständig oder zeitweise bei Aufregung ohne erkennbare Ursache. Keine Untersuchung kommt zu einem Ergebnis. Der Betroffene fühlt sich als Simulant und wird häufig so hingestellt. Keiner glaubt einem. Alle Untersuchungsergebnisse sind negativ. Und da kommt Einer aus der Erfahrungsheilkunde und sagt: "Kein Problem. Sie können selbst feststellen, ob es sich vielleicht um eine FMS handelt. Ja, Sie können sich sebst behandeln."

 Es werden mehrere Therapien aufgezeigt. Sie können entscheiden, was für Sie die richtige Behandlung ist. Gesundheit hebt das Selbstwertgefühl und macht das Leben erst lebenswert.  

 

Autor: Manfred A. Ullrich

Titel: Das Fibromyalgien-Syndrom (FMS) Schmerzen ohne erkennbare Ursachen

Verlag: Spurbuchverlag

114 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 19,80, ISBN: 978-3-88778-373-0

 

Folgenden Rat erteilt Heilpraktiker Manfred A. Ullrich seinen Patienten:

(ZITAT ANFANG) "Lange Gespräche, eine lange Anammese, werden in unserem Gesundheitswesen, bzw. Schulmedizin, nicht honoriert. Kaum jemand nimmt sich die Zeit, die notwendig ist. Diagnose und Therapie bleiben erfolglos. Deshalb empfehle ich den möglicherweise betroffenen Patienten: "Informieren Sie sich über den Buchhandel, übers Internet, über den Internet-Buchhandel, usw. Nehmen Sie Ihre Krankheit in eigene Hände, tun Sie etwas, bewegen Sie sich selbst. Die Mediziner haben meist keine Zeit dafür." " (ZITAT ENDE)

Entnommen / Quelle: Das Fibromyalgien-Syndrom (FMS) Schmerzen ohne erkennbare Ursachen, Spurbuchverlag 

 

Weitere Informationen - auch zu Seminaren unter: 

 

Manfred A. Ullrich, Heilpraktiker und Buchautor 

Herbinghauser Straße 12

D-42899 Remscheid-Lüttringhausen

Fon + Fax: 02191 / 50.84.6

www.heilpraktiker-ullrich.de

 

Die angebotenen Seminare gelten sowohl für Heilpraktiker als auch für Patienten und Betroffene.

 

Die Seminare werden in der Regel zwischen 12 Uhr und 18 Uhr in den Praxisräumen von Heilpraktiker Manfred A. Ullrich abgehalten.

 

Tagessiminare nach Anfrage über:

  • Colon-Hydro-Therapie (CHT)
  • Neue Schmerz-Therapie nach Ullrich (NSTU)
  • Nichtinvasive Induktionstherapie (NIT)

http://www.heilprkatiker-ullrich.de  

 

Verband der Freien Colon-Hydro-Therapeuten:

1. Vorsitzender: Manfred A. Ullrich 

 Herbinghauser Straße 12

D-42899 Remscheid-Lüttringhausen

Fon + Fax: 02191 / 50.84.6

http://www.fecht.de

 

 

 

Cannabis für Schmerzpatienten bald auf Rezept?

Hier Links zum Thema: 

 

 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2335024/Cannabis-fuer-Schmerzpatienten#/beitrag/video/2335024/Cannabis-fuer-Schmerzpatienten

 

 

http://www.n-tv.de/ratgeber/Gericht-erlaubt-Cannabis-Anbau-article13271911.html

 

 

 http://www.derwesten.de/politik/krankenkassen-sollen-cannabis-fuer-schmerzpatienten-bezahlen-aimp-id10307650.html

 

 

 

Weitere Literatur:

Gesundheitswirtschaft - Contra Heilung 

In diesem Buch erklärt die Autorin warum die moderne Medizin immer noch keine Heilung bei den meisten Erkrankungen erzielt. Durch ihre jahrelange Arbeit mit der Bioresonanzmethode hat sie Erkenntnisse gewonnen,die zwischenzeitlich von der wissenschaftlichen Medizin ebenfalls bestätigt werden. Wie schon in ihrem ersten Buch „Auf den Spuren der Erkrankungen“, möchte sie dem Leser die medizinischen Vorgänge im Körper, Krankheiten und deren Therapien verständlich machen. Der Begriff „Kollektivmedizin“ bedeutet für sie, dass die moderne Medizin weltweit gleich eingesetzt wird, unabhängig von der Individualität des einzelnen Patienten, und dass von dem Erstgespräch beim Hausarzt bis zur Diagnose in fast allen Arztpraxen ein Automatismus abläuft, der sich über die gesamte Palette der medizinischen Untersuchungen erstreckt, zeitaufwendig und teuer ist, und dennoch häufig zu keinem Ergebnis führt. Und wenn doch eine bösartige oder chronische Erkrankung festgestellt wird, dann bekommt der Patient teure und nebenwirkungsreiche Chemie, aber keine Heilung, weil die Ursachen nicht gesucht werden. Diese gehen nach ihrer Meinung auf Infektionen zurück, vor allem durch Viren, die Auslöser der bösartigen und degenerativen Erkrankungen sind. Damit befindet sie sich seit neuestem in guter Gesellschaft mit der wissenschaftlichen Medizin. Diese Infektionen verlaufen meistens schleichend, werden daher nicht erkannt und demnach nicht behandelt. Stattdessen werden Medikamente eingesetzt, die lediglich die Symptome eingrenzen können, während die Erreger weiter an der Krankheit „arbeiten“. Den Begriff „Gesundheitswirtschaft“ hat die Autorin zufällig in einem Wirtschaftsmagazin gelesen, und da sie die heutige Medizin vor einigen Jahren bereits so genannt hat, war sie überrascht, dass man diese nun auch offiziell so bezeichnet. Es ist ihr ausserdem ein Anliegen, die von Krankheit betroffenen Menschen aufzuklären, damit sie über mögliche Therapien mit entscheiden können.

 

Autor: Sigrid Henrichmann

Titel: Gesundheitswirtschat - Contra Heilung

Verlag: Shaker media

126 Seiten, Broschiert

Preis: 14,90 Euro, ISBN: 978-3-95631-131-4  

 

 

Krank durch Medikamente 

Ob Herzrasen oder Bluthochdruck, Kopfschmerz oder Depression – hinter vielen weit verbreiteten Leiden stecken die Nebenwirkungen millionenfach verschriebener Medikamente. Doch oft werden sie nicht erkannt. Die Folge: fatale Fehldiagnosen und falsche Therapien. Noch nie haben wir so viele Schmerzmittel, Psychopharmaka, Cholesterinsenker und Betablocker geschluckt wie heute. Allein 2012 verordneten Ärzte den Deutschen mehr als 38 Milliarden Tagesrationen unterschiedlichster Medikamente. Doch viele Krankheiten, die heute diagnostiziert werden, gehen gar nicht auf körperliche oder seelische Defekte zurück, sondern sind Nebenwirkungen, die durch diese Medikamente hervorgerufen werden. Von Antibiotika, die depressiv machen können, bis hin zur Psychose, die durch Antimalariamittel ausgelöst werden kann. Cornelia Stolze, Biologin und Wissenschaftsjournalistin, zeigt anhand von Fallgeschichten, welche vielfältigen und unerwarteten Störungen selbst gängige Medikamente hervorrufen können. Sie erklärt die Ursachen für die massive Zunahme des Arzneimittelkonsums und zeigt, was jeder selbst für einen sicheren Umgang mit Medikamenten tun kann. Denn, wer gut informiert ist, kann sich vor Arzneimittelschäden und deren Folgen schützen.

 

Autor: Cornelia Stolze

Titel: Krank durch Medikamente / Wenn Antiiotika depressiv, Schlafmittel dement und Blutdrucksenker impotent machen

Verlag: Piper

288 Seiten, Klappenbroschur

Preis: 17,99, ISBN: 978-3-492-05664-9  



 

 

 

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LET’S ROLL: Mit der BLACKROLL® zu fitten Faszien

Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Resultat: verspannte Muskulatur und verklebte Faszien, die Schmerzen verursachen. Forscher fanden heraus, dass sich verklebtes Bindegewebe mit der Zeit verhärtet. Neben diversen Schmerzen verursacht dieser Umstand auf Dauer Unbeweglichkeit.  

 

Was sind Faszien?

Hierbei handelt es sich um Netze aus kollagenem Bindegewebe, die alle Muskeln, Knochen und Bänder umschließen. Ob Herz, Darm, Augen, Gehirn – Faszien umhüllen jedes Organ. Auch unsere Nerven. Damit machen sie immerhin bis zu 20 Volumenprozente des menschlichen Körpers aus. Sie geben ihm Halt und Form.

Bewegungsmangel und Fehlhaltungen lassen die Faszien verhärten, verkleben und sogar rissig werden. Ursachen undefinierbarer Schmerzen sind oft mit verklebten Faszien zu sehen.

Mit Hilfe von Gymnastik, Yoga oder anderen Sportarten  ist es möglich, dennoch schwer, die kollagenen Verdickungen und Verklebungen der Faszien kurzfristig aufzulösen. Dehnungsübungen und Massagen können erste Abhilfe verschaffen. Ergänzend oder als Einzeltraining eignet sich die BLACKROLL®. Das Training spricht den ganzen Körper an. Die verschiedenen Regenerationsübungen, die regelmäßig durchgeführt werden sollten, sorgen bereits nach kurzer Zeit für ein positives Ergebnis: Das Fasziengewebe wird punktuell massiert und löst so Verspannungen und Verhärtungen.

Am Anfang tut es ganz schön weh, aber es tut auch sehr gut. Je öfter zur Rolle gegriffen wird, desto entspannter werden die Übungen, da die Muskeln von Mal zu Mal „elastischer“ werden. Zu diesem  Zeitpunkt wird die „Rollkur“ zur Wohlfühlkur.

Wer regelmäßig zweimal pro Woche zehn Minuten trainiert, kann die Struktur seiner Faszien verbessern.

 

BLACKROLL® Produkte im Test:

 

Die BLACKROLL® Standard Rolle: Der Klassiker für alle Gelegenheiten

Optimal für Einsteiger. Die Anwendung ist denkbar einfach. Mit der gewünschten Muskelpartie legt man sich auf die BLACKROLL® und rollt langsam über die jeweiligen Körper-Partien, wie zum Beispiel unterer oder oberer Rückenbereich. Nach einigen Wochen regelmäßiger Nutzung, lassen sich Rückenschmerzen gezielt in den Griff bekommen. Verspannungen lösen sich, der Rücken entspannt.

Eine klassische  (Sport)Massage kann die BLACKROLL® Standard Rolle nicht ersetzen, aber bei konsequenter Anwendung erfüllt sie  ihren Zweck an Waden, Oberschenkel, Unter-und Oberrücken.

Der Allrounder ist mit seinen 30 cm Länge und 15 cm Durchmesser bei 120 Gramm leicht und bequem zu händeln. Dazu ist die Rolle bis 150 Kilogramm belastbar.

 

Das sagt der Hersteller:

 

·        Elastizität und Leistungsvermögen der Muskulatur spürbar steigern und erhalten

·        Fehlbelastungen regulieren und Haltungsschäden entgegenwirken

·        Vermeiden von typischen Überlastungsschäden im Sport

·        Muskeln gezielt regenerieren und Durchblutung steigern

·        Mit geringem Aufwand einen aktiven Beitrag zu mehr Fitness und Wohlbefinden     leisten

 

 

Die BLACKROLL® MINI Rolle: Klein aber oho

Die BLACKROLL® MINI zeigt gute Wirkungen in den Achselansätzen und im Beckenbereich. Vor allem die Fußsohlen erfahren nach zirka je zwei minütigen rollen Sofort-Effekte. Aber auch im oberen Rücken- und Nackenbereich ist die kleine Schwester der Standard Rolle eine echte Hilfe und sorgt bei richtiger Anwendung für Entkrampfung und Entspannung. Durch ihr Format kann so gezielt mehr Druck auf die jeweiligen Triggerpunkte ausgeübt werden. Die „Kleine“ passt in jede Tasche und ist ideal für unterwegs.

 

Das sagt der Hersteller:

  • praktisch für unterwegs, klein und leicht
  • für gezielte Massage der Füße, Beine, Arme, Achselansätze, oberer Rücken- und     Nackenbereich
  • zur Verwendung auf dem Boden oder an der Wand

 

Die BLACKROLL® Bälle zur punktuellen Anwendung: Gezielt auf die Schmerzstellen

Am Anfang kann es ganz schön weh tun. Es ist aber dieser „Wohlfühlschmerz“, der sich mit regelmäßiger Anwendung löst. Je konsequenter das Training, desto angenehmer wirkt sich die „Rollkur“ auf Dauer aus. Das gilt im Übrigen für alle hier getesteten Produkte.

 

BLACKROLL® Ball, groß:

Sowohl mit dem großen als auch mit dem kleinen BLACKROLL® Ball lassen sich sehr gut und gezielt schmerzende Triggerpunkte erreichen und massieren. Eine ideale Ergänzung zur Standartrolle.

Für große Muskelpartien sind sie jedoch ungeeignet.

 


Das sagt der Hersteller:


  • Durchmesser 8 cm oder 12 cm
  • ideal um einzelne Rückenmuskeln und Areale gezielt anzugehen
  • für Massage der Arme, des Nackens oder der Füße geeignet
  • Verwendung an der Wand oder auf dem Boden
  • einfache Anwendung - auch für Anfänger


 

    

 

 

 

 

Der BLACKROLL® DuoBall zur punktuellen Anwendung: Das „doppelte Lottchen“

Perfekt einzusetzen im oberen Nacken- und Schulterbereich, sowie unterer Kopfbereich. Hilft bei Kopfschmerzen, löst Kopfverspannungen.


Das sagt der Hersteller:

 

·        Durchmesser 8 cm oder 12 cm

  • perfekt geeignet für die Massage des Rückens  (in der Ausführung 12 cm) oder der Nackenmuskulatur entlang der Wirbelsäule
  • durch den Abstand zwischen den zwei Bällen wird das Rückgrat ausgespart und die Massage ist noch effektiver
  • ideal auch für die Massage von Oberarm, Delta, Wade und Brust
  • Verwendung an der Wand oder auf dem Boden
  • effektiv und punktuell einsetzbar


Fazit:

  • Jedes getestete Produkt erfüllt seinen Zweck, so wie vom Hersteller versprochen.
  • Klasse sind die variierbaren Anwendungsmöglichkeiten pro Produkt..
  • Die BLACKROLL® wird mit einer DVD geliefert, die leicht verständlich alle Übungen   zeigt und erklärt.
  • Die  jeweiligen Übungssätze liegen zwischen acht bis zwölf Wiederholungen, bzw. sollten zwischen 20 und 30 Sekunden liegen.
  • Auch Kräftigungs-und Koordinationsübungen werden mit ins Trainingsprogramm einbezogen.
  • 20 bis 30 Minuten sollten für eine effektive „Rollkur“ eingeplant werden – und das drei- bis vier Mal pro Woche. Weniger geht natürlich auch. Das kann jeder individuell für sich entscheiden.
  • Praktisch: Das Training ist überall durchführbar: Auf dem Boden, an einer Wand /Mauer, an einem Türrahmen. Zu Hause oder unterwegs, drinnen oder draußen.
  • Die BLACKROLL®Produkte färben nicht ab, hinterlassen an Türrahmen oder Wände keine Farbrückstände.
  • Man kann sofort loslegen. Ohne Aufwand, ohne zusätzliche Sportkleidung.
  • Für Anfänger, bzw. für nicht Trainierte, empfehlen sich die Übungen im Stehen, bis man soweit ist, das Training auch im Liegen durchzuführen.
  • Im Stehen wird automatisch die Oberschenkelmuskulatur gestärkt.
  • Ideal sind die Übungen auch zum Aufwärmen vor- oder zur Regeneration nach dem Sport.
  • Oder man rollt einfach nur „just for fun.“  
  • Selbst Sport- und Bewegungsmuffel rollen und kugeln sich mit der Zeit ohne großen Aufwand fit.
  • Wer gerinnungshemmende Medikamente einnimmt, Durchblutungsstörungen oder Osteoporose hat, sollte vorher mit seinem Arzt sprechen.
  • Ansonsten ist das BLACKROLL®-Training im Prinzip für jeden durchführbar.
   

TIPP:

Es macht Sinn sich vor Trainingsbeginn die Anleitungs-DVD anzuschauen.

Leicht verständlich werden alle relevanten Übungen zur Regeneration gezeigt.

Jede Übung kann einzeln aus dem Inhaltsverzeichnis aufgerufen werden.

 

 

Für Trigeminus-Neuralgie (TN) Betroffene:

Einfach ausprobieren. Für einige TN-Patienten kann das Training mit den jeweiligen BLACKROLL®Produkten eine gute Ergänzung zur Therapie sein. Im Eigenversuch hat es mir positive Ergebnisse gebracht. Nach rund drei Monaten war ich beweglicher und schmerzfreier. Besonders die Nacken- und Hinterkopfübungen ließen mich einen sogenannten „Sofort-Effekt“ erleben: Verhärtungen lösten sich, die Nerven entspannten. Sehr gut taten auch die Fußrollübungen. Hier bündeln sich quasi alle Nerven und relevanten Organpunkte des Körpers. Regelmäßig gemacht, zog das „Wohlfühl-Gefühl“ durch den ganzen Körper - bis hin zum Kopf.

Somit hatte ich weniger TN-Attacken. Für mich ganz klar: Ich werde – im wahrsten Sinne des Wortes - weiter am Ball und auf der Rolle bleiben.

Hinzufügend sei gesagt, dass jeder TN-Betroffen diese Art von Trainingsform selbst ausprobieren muss. Wie immer gilt auch hier die Regel: Jeder TN-Patient ist individuell zu sehen. Was dem einen hilft, muss nicht bei dem anderen funktionieren.


Text: Simone Brockes

Fotos: © BLACKROLL® / Sebastian Schöffel

www.blackroll.com