Die Tempel  IV,  II und I im Nationalpark von Tikal, Petén

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Hier waren einst die Maya uneingeschränkte Herrscher.

 

 

Guatemala – Seele der Erde: Fenster zum Paradies

Kultur- und Abenteuerreise zwischen Maya-Stätten und Vulkanen

Freundliche Menschen, angenehmes Klima und eine unübertroffene Vielfalt an Kultur und Natur machen das Land Guatemala - in Mittelamerika - zu einem Reiseziel der ganz besonderen Art.  

Im dichten Regenwald des Nordens liegen die beeindruckenden Überreste der Maya-Kultur. El Petén ist das nördlichste Department von Guatemala und auch das Größte mit 33,566km², fast ein Drittel der Gesamtfläche Guatemalas. In Petén liegen auch eine der bekanntesten guatemaltekischen Sehenswürdigkeiten: Die Ruinen von Tikal, in der Nähe der Hauptstadt Peténs, Flores. Deren höchste Bauwerke überragen selbst die Kronen der Baumriesen. Tikal ist das bisher größte bekannte Kulturzentrum der Maya. Der Besucher wird überwältigt sein von der Größe dieses Zeremonialzentrums der Maya, das mitten im Urwald liegt. Die Ruinenstadt ist eingebettet in den 576 km² großen, gleichnamigen Nationalpark, der 1979 von der UNESCO zum Kultur- und Naturdenkmal erklärt wurde. Bei der Besichtigung sollte auf keinen Fall der Tempel des großen Jaguar, der Tempel der Masken sowie die nördliche Akropolis fehlen. Bis heute verdeckt die Vegetation einen großen Teil der Ruinenstadt. Wer zu den Heiligtümern Tikals vordringen will, wandert auf schmalen Urwaldpfaden unter einem Blätterdach, in dem zahlreiche Vogelarten wie Kakadu und Papagei flattern, begleitet von den neugierigen Blicken der Brüll- und Spinnenaffen. Stunden- wenn nicht tagelang – könnte man sich in Tikal aufhalten. Unter Dutzenden von Hügeln liegen weitere Maya-Städte verborgen, unberührt seit mindestens tausend Jahren.

 

Im Regenwald von El Ceibal

Der Río de la Pasión war ein wichtiger Transportweg der Maya. Rund 17 Kilometer westlich von Sayaxché liegt die teilweise freigelegte und restaurierte Maya-Stätte El Ceibal am Ufer des Río de la Pasíon, die nach den vielen Ceibal-Bäumen im umliegenden Regenwal benannt wurde. El Ceibal sollte mit dem Boot auf dem Río de la Pasíon angefahren werden. Knapp anderthalb Stunden dauert die Fahrt. Vom Flussufer führt ein steil ansteigender Dschungelpfad zur archäologischen Ausgrabungsstätte. Die Nachfahren der Maya leben heute in über 20 indianischen Volksgruppen, vorwiegend im zerklüfteten Hochland im Süden des Landes. Besonders faszinierend sind ihre farbenprächtigen Trachten und ihre traditionellen Märkte. Der wohl bekannteste Markt dürfte jedoch der in Chichicastenango sein. Das kleine Städtchen ist eine alte, auf 2200 Meter gelegene Quiche-Siedlung, rund 145 Kilometer westlich von Guatemala Stadt entfernt. Jeden Donnerstag und Sonntag findet hier das bunte Markttreiben statt.  

 

Im Rausch der Farben

Die annähernd zehntausend Maya, die sich aus den umliegenden Dörfern zusammen finden, preisen hier ihre Waren an: Lebensmittel aller Art, Haushaltsgegenstände, geschnitzte Holzmasken und vor allem alle Arten kunstvoll gewebter Textilien. Auch wenn es auf diesem Markt gelegentlich teurer sein mag als in anderen Gegenden, so macht es doch Spaß mit den Einheimischen um den Preis zu feilschen. Gegen 16 Uhr ist die Schlacht geschlagen und der Markt neigt sich seinem Ende zu, da die Händler noch einen langen Heimweg vor sich haben. Das interessanteste Gebäude in Chichicastenango ist für Indígenas und Touristen gleichermaßen die Kirche Santo Tomás. Einst errichteten die Dominikaner sie auf den Stufen eines alten Maya-Tempels. Touristen dürfen die Kirche nur durch einen Seitengang betreten. Fotografieren ist strikt verboten.Nicht weit von Chichicastenango entfernt liegt der berühmte Atitlánsee mit einer Gesamtfläche von 126 km². (10 Kilometer lang und 12 Kilometer breit) und liegt zirka 1560 Meter über dem Meeresspiegel, umgeben von den drei Vulkanen Toimán, Atitlán und San Pedro. Der See liegt in einem Krater, der durch die Explosion eines großen Vulkans entstand. Um den romantisch anmutenden Lago liegen kleine Ansiedlungen und elegante Hotels inmitten der faszinierenden Region von Sololá. Die Anwohner des Sees sind mehrheitlich Maya-Indiander. Der „Lago de Atitlán“ bildet die Lebensgrundlage vieler Einwohner umliegender Dörfer, da er aufgrund seiner atemberaubenden Schönheit viele Touristen anzieht. Der britische Schriftsteller Aldous Huxley rühmte den See als „schönsten Ort der Erde.“ Im Jahre 1955 wurde er zum Nationalpark erklärt. Bis heute ist der See ein absolutes Muss für Naturliebhaber.Wer es hingegen bunt und quirlig mag, kommt um Panajachel nicht herum. Hier trifft sich die Touristen-, Traveller- und Aussteigerszene aus allen Ecken der Welt. Von dem ehemaligen Mayadorf ist nicht viel übrig geblieben. Den Ortskern bestimmen Hotels, Restaurants, Bars und Verkaufsstände. Auf den beiden Hauptstraßen Calla Santander und Calla Principal findet man Gewobenes, Genähtes, Gestricktes. Alles zusammen ergibt ein buntes Bild aus leuchtenden Farben, Formen und Mustern.

 

Einen Kaffee im kolonialen Ambiente von Antigua genießen

Das „Pompeji de las Américas“ nennen die Guatemalteken stolz die einstige Hauptstadt von ganz Spanisch-Mittelamerika. Das „amerikanische Pompeji“ ist jedoch keineswegs eine Totenstadt. Ganz im Gegenteil, La Antigua ist ein quirliges, hübsches Städtchen im Kolonialstil. Die Stadt mit seinen rund 32.000 Einwohnern gehört zum Weltkulturerbe. 45 Klöster hat es hier einmal gegeben, durch unterirdische Gänge waren sie miteinander verbunden. Selbst eine Universität fehlte nicht. Mehrere Erdbeben bereiteten im 18. Jahrhundert der kolonialen Barockpracht Antiguas ein jähes Ende. Die Hauptstadt des Landes wurde 50 Kilometer weiter nach Osten verlegt, in das jetzige Guatemala-Stadt. Von Glanz und Gloria Antiguas künden heute noch prächtige Fassaden, wie die der Kathedrale San José. Im ehemaligen „Monasterio de San Francisco“ kann man zwischen den imposanten Ruinen des einstigen Franziskaner-Klosters promenieren. Ein verhinderter Zuckerbäcker hat wohl die Fassade der „Iglesia de la Merced“, geschaffen.In mittlerer Höhenlage - in der „tierra templada“, der „gemäßigten Zone“ -, gelegen, herrscht in Antigua das ganze Jahr über angenehmes Frühsommerwetter. Nie ist es zu heiß, nie wird es richtig kalt. Palmen, Bougainvillea, Rhododendron und in allen Farben blühende Blumen in den Patios verleihen Antigua einen heiteren Charakter. Romantische Hotels, typische Restaurants, edle Geschäfte und gemütliche Cafés sowie Sprachschulen ziehen jährlich Tausende von Touristen an. Eine weitere Attraktion sind die in Sichtweite gelegenen Vulkane Volcán de Agua, Acatenango und Fuego. Letzterer ist noch aktiv. Im Flair der schmucken Kolonialgebäude lässt es sich hervorragend relaxen und gut essen. Nach einigen Tagen in dieser fast heilen Welt könnte man beinahe vergessen in Guatemala zu sein, ist Antigua doch eine wohlhabende Oase in einem ansonsten armen Land.

 

     Der Lago Petén in Flores 

 

Karibisches Flair in Livingston erleben

Eingebettet in ein Ökosystem, das der üppigen Vegetation des Amazonas gleichkommt, in einem Bereich der sich vom traumhaft schönen Izabal See und seinen vielen Flüssen bis zur seiner Mündung in die Karibik erstreckt, besitzt die Rio Dulce Region die dichteste Artenvielfalt im Land. Glitzernd in der heißen, tropischen Sonne, wird diese brennend heiße Küstenregion von der frischen Brise des Ozeans gekühlt und spiegelt die Seele dieses Regierungsbezirks wieder. Pelikane schießen wie Pfeile vom Himmel, um sich im fischreichen Fluss zu laben, während der Besucher gemächlich per Boot auf dem Gewässer dahin gleitet. Die Region ist außerdem die Heimat der Quiché Maya, die man in ihren Hütten am Flussufer oder beim Fischen von ihren Einbäumen aus beobachten kann. Wer den Rio Dulce - übersetzt „süßer Fluss -, befährt, kommt irgendwann in Livingston an. Diese afro-karibische Stadt, die nur per Boot zu erreichen ist, liegt an der Mündung des Rio Dulce in die Karibik. Livingston ist ein lebhafter kleiner Ort, der zum größten Teil von den schwarzen Garifunas bewohnt wird, deren Vorfahren und Kultur von einstmals entflohenen, west-afrikanischen Sklaven abstammt. Diese Stadt mit ihren bunten Häusern und der Mischung aus Reggae und lateinamerikanischer Musik macht auch den Besucher eher den Eindruck auf Jamaika als in Guatemala zu sein. Die Stadt ist bis heute der wichtigste Fischereihafen in der Bucht von Amatique und nur auf dem Wasserwege zugänglich.Der größte See Guatemalas ist der Izabel See mit einer Gesamtfläche von über 600 Quadratkilometern. Umgeben ist er von herrlichen Stränden wie El Estor, Mariscos und Playa Dorada. Die Region ist Heimat von über 350 Vogelarten und unzähligen anderen Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel Brüllaffen, Delfinen und Seekühen. Wassersportmöglichkeiten aller Art bieten sich hier geradezu an. Boots- und Raftingtouren auf einem der vielen Flüsse, die in den See führen, sind ein abenteuerliches Erlebnis.

 

In den Kronen wohnen die Götter

Wer in einer Öko-Lodge im Dschungel übernachtet, der kann ihn vielleicht hören – den Ruf des Jaguar. Die elegante Großkatze ist heute aber nur noch selten in den Wäldern Guatemalas zu finden. Am besten stehen die Chancen noch im Naturpark im Norden des Landes, an der Grenze zu Mexiko, wo der letzte große Regenwald Zentralamerikas unter Schutz gestellt wurde. Hunderte Vogelarten leben in dem grünen Refugium, wo Farne und Gummibäume haushoch wachsen, überragt nur von der Ceibal, dem heiligen Baum der Maya, der die Aufteilung der Welt nach ihrem Glauben symbolisiert: Seine Wurzeln sind tief in der Unterwelt verankert; in der ausladenden Krone - so glauben die Maya - wohnen die Götter. Echtes Dschungelgefühl kommt auf, wer in der Lodge unmittelbar an der Grotte „Candelaria“, in der Region von „Alta Verapaz“ Station macht. Das gleichnamige "Dschungelhotel" teilt sich in einzelne Holzhütten mit Palmblatt gedeckten Dächern auf. Diese sind nur über schmale Holzstege erreichbar und mit dem „Haupthaus“ verbunden. Die Candelaria Höhle ist mit einer Länge von 30 Kilometern die zweitgrößte Höhle Amerikas und eine der sechs längsten der Welt. Die Maya sahen in der Höhle einst den Zugang zur Unterwelt Xibalba. Die Grotte Candelaria und der gleichnamige Fluss sind eine Sehenswürdigkeit der ganz besonderen Art. Aber auch die Laguna de Lachuá und die berühmten Quellen von Semuc Champey, die sich über viele Kaskaden durch das malerische Tal ziehen, hinterlassen beim Besucher unvergessliche Eindrücke.

Wer sich dem Land Guatemala annähern möchte und es verstehen lernen will, sollte sich vor Ort einen einheimischen Reiseführer gönnen. Wie zum Beispiel Emilio, deutschsprachiger Abstammung. Neben spanisch, spricht er perfekt deutsch und kennt das Land wie kaum ein anderer. Fauna und Flora erklärt er ebenso wie die Hochkultur der Maya bis zu ihrem heutigen Stand. Anekdoten und kleine Geschichten versteht er geschickt mit einzuweben. Wer mit Emilio unterwegs ist, lernt nicht nur das Land Guatemala kennen, sondern erfährt auch viel über seine Menschen und deren verschiedenen Kulturen. Üben Sie den Ökotourismus aus, besuchen Sie die unvergleichlichen Natur- und Kultursehenswürdigkeiten und genießen Sie die ausgezeichnete typische Gastronomie des Landes. Entdecken Sie die mystischen Traditionen und erfahren Sie, warum sich in Guatemala die Seele der Erde befindet....

 

Guatemala Stadt:  Die Hauptstadt Guatemala ist eine moderne City. Dennoch liegen Armut und Reichtum nahe beinander. Ebenso wie Tradtion und Fortschritt. 

 

 

 

 

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