Entspannung und Aktivität:Und das gilt nicht nur für die Einheimischen, wie hier am Schlossteich von Limbricht.                                                           Foto: Simone Brockes


Tschüss Stress, willkommen Entspannung

Auf Entdeckungsreise rund um Sittard in Limburg, Niederlande 

 

 

Es ist kurz nach halb zehn Uhr an diesem Donnerstagabend. Und das Thermometer zeigt immer noch angenehme 22 Grad an.  Rund um den Marktplatz ist es schwierig in den zahlreichen Kneipen, Bistros und Restaurants noch einen freien Tisch zu ergattern. Die Szene spielt sich nicht irgendwo in Südeuropa ab, sondern in Sittard, der rund 39.000 Einwohnerstadt in Süd-Limburg, Niederlande.

Das mediterrane Flair lässt mitten in der Woche Urlaubsstimmung aufkommen.

Unter der sonnengelben Markise des Restaurants „Meds“, lassen wir uns aus der Küche von Jacco Walraven verwöhnen: Roastbeef mit Pilzen und Trüffeln, Sardinen vom Holzkohlegrill, Lammkoteletts auf aromatischen Minzrisotto, Heilbutt mit hausgemachten Ravioli 

munden ebenso wie die dazu ausgesuchten Weine aus Sapnien, Italien und Frankreich. Auch an den Nebentischen lassen es sich die Gäste gutgehen und genießen in vollen Zügen diesen  

Im ehemaligen Uruslinekloster befindet sich heute das MERICI-Hotel.

 

Spätsommerabend. Wir beschließen unser Schlemmermenu mit einem Cappuccino von Erdbeeren und einem piemontesischen  Desertwein aus dem italienischen Asti. Jetzt tut es gut noch ein paar Schritte zu gehen. Unser Hotel liegt nur ein paar Meter vom Marktplatz entfernt.  

Auf der Terrasse „Saint Calvaire“ im Merici Hotel, nehmen wir noch einen letzten Drink, bevor wir uns in einem der insgesamt 48 Design-Zimmer unseren Träumen hingeben.

 

Die stilvoll eingerichteten Zimmer im MERICI-Hotel, lassen keine Wünsche offen. 

 

Seinen Namen verdankt das Vier-Sterne-Plus-Hotel durch „Angela de Merici.“ Sie war die Gründerin des Ursulinenordens, indem sich heute das gleichnamige Hotel befindet. Damals, in der Zeit zwischen 1843 und 1946, war in diesem Ursulinenorden ein Mädchenpensionat untergebracht. Der Schriftzug am Haupteingang zeugt noch heute davon. Aber auch im Inneren des Gebäudes weht noch der Hauch der Vergangenheit,  kombiniert mit moderner Architektur. Jede Etage des sogenannten „Boutique- Hotels“ wurde in einer anderen Farbkombination gestaltet. Zeitloses Interieur zieht sich über die vier Ebenen, dass sich harmonisch in den alten Baukern einfügt.

Das Merici Hotel verfügt zudem über ein top gesichertes Parkhaus, das nur über- bzw. durch Stahltore innerhalb des (öffentlichen) Parkhauses zu erreichen ist. "Fort Knox" lässt grüßen. Aber toll für Gäste, die hier auch ihre Luxuskarossen (fast) ungeniert offen stehen lassen können. 

Das MERICI-Hotel gehört zu den sogenannten "Design-Hotels." Im Mai 2012 öffnete es. Und gehört schon jetzt zu den sogenannten "hot spots" im Rahmen von "außergewöhnlichen" Übernachtungs- und Eventmöglichkeiten. 

 

Sittard ist die Stadt der Kirchen

Das Hotel befindet sich inmitten des alten Sittarder Klosterviertels. An das Haus gliedert sich die zum ehemaligen Kloster gehörende Basilika  „Zu Unserer Lieben Frau.“ Die römisch-katholische Wallfahrtskirche wurde 1867 mit Spenden erbaut. Sie ersetzte die vorher zu kleine Kapelle des Ursulinenklosters. Die Kirche gilt als eine der schönsten Beispiele niederländischer  Neugotik, erbaut von John Kayser, Architekt. Das Innere der Basilika ist farbenprächtig ausgemalt. Chor und Altar werden durch prachtvolle Fenster beleuchtet. Ein Besuch ist absolut lohnenswert. Gegenüber dieser wunderschönen Basilika befindet sich der  

                                                                Basilika "Zu Unseren Lieben Frau" in Sittard, innen. 

 

sogenannte „Mariapark“, ein Klostergang, der 1891 gebaut wurde. Die aus Stein gehauenen Kreuzwegstationen fertigte der Sittarder Bildhauer Kasteleijns, erklärt Hanny, unsere Stadtführerin vom Fremdenverkehrsamt des niederländischen VVV.

Mit ihr sind wir am nächsten Morgen verabredet. Diese bilden den Kern des Gebäudes. Der Innenhof ist ein  

beliebtes Fotomotiv. Der gesamte Komplex ist einzigartig in den Niederlanden und hat somit einen hohen monumentalen Wert. Doch die limburgische Kleinstadt Sittard hat noch zwei weitere bekannte Kirchen: Die große Sankt Petruskirche, erbaut im 14. Jahrhundert. Berühmt ist das Gotteshaus für sein aus Holz geschnitztes gotisches Gestühl. Die Kirche ist aber auch durch ihren 80 Meter hohen Turm bekannt, in dem sich ein Glockenspiel mit 50 Glocken befindet. Und dann gibt es da noch die  Michaelskirche, die nur wenige Meter von der Basilika „Zu Unserer Lieben Frau“ am Marktplatz liegt. Die Fassade der Kirche wurde im Stil des südniederländischen Barock erbaut.

 

Die Geschichte von Zefke Mols

Auf unserem Spaziergang durch das gemütliche Städtchen, treffen wir auf ein bekanntes Sittarder Original. An der Kreuzung der Einkaufsstraßen Walstraat und Brandstraat steht das von Gène Eggen geschaffene Denkmal für Zefke Mols, der 1874 in Sittard das Licht der Welt erblickte. Seine früh verstorbenen Eltern arbeiteten während der Sommermonate in einer Ziegelei, im Winter zogen sie alsHausierer durch die Stadt. Mit 15 Jahren ging der Waisenjunge Zefke bei einem Zigarrenmacher im deutschen Wehr in die Lehre. Ab 1907 reiste er als Zigarren-Vertreter quer durch Deutschland. 1908 geriet er in Karlsruhe unter den schweren Verdacht, einen Menschen getötet zu haben, wurde festgenommen und ohne wirkliche Beweise zu lebenslanger Haft verurteilt. Kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Zefke im November 1914 freigelassen, weil sich der wirkliche Täter freiwillig stellte, um einer Einberufung zum Militär und einem Einsatz an der Front zu entgehen. Von der langen Haft gezeichnet, kehrte Mols in die Provinz Limburg zurück und lebte vorübergehend in Venlo. Hier griff man ihn 1925 auf und verurteilte ihn erneut. Dieses Mal wegen Landstreicherei. Das bedeutete damals Arbeitslager. Wieder auf freiem Fuß, kehrte er 1928 nach Sittard zurück. Er wohnte in der Scheune von Fuhrunternehmer Martin Marx an der Walstraat.
Obwohl ihn nach dem Tod von Martin Marx die Familie seines Sohnes Harry Marx sowie die Nachbarschaft mit Nahrung und Kleidung  versorgten, zog sich Zefke Mols mehr und mehr zurück und vereinsamte. Dass der 81-jährige Mols im September 1955 unter einem Kastanienbaum sitzend einschlief und - von den Passanten unbemerkt - verstarb,war für die Sittarder ein Schock, denn Zefke Mols war durch die Jahrzehnte hindurch zu einem Teil von Sittard geworden... 

...So erzählt es die Legende...

 

Der Marktplatz in Sittard mit seinen zahlreichen Restaurants und Bistros.

 

Ab ins Museum

Wer sich für moderne Gegenwartskunst interessiert, sollte einen Abstecher ins „Het Domein“ Museum machen. Es liegt in der Kapittelstraat, unmittelbar an der großen Sankt Petruskirche. Ursprünglich diente das heutige Museum als Schulgebäude im 19. Jahrhundert. Es bietet Ausstellungen zu internationaler zeitgenössischer Kunst sowie zu Stadtgeschichte und Archäologie. Die Dauerausstellung im ersten Stock umfasst eine Sammlung von Gebrauchsgegenständen und Kunst aus der Geschichte Sittards und seiner Umgebung. Zudem gibt es ständig wechselnde Ausstellungen. Diese richten sich an Menschen, die neugierig auf junge Kunst sind und sich für Geschichte begeistern.

Neben Kunst und Kultur hat die Region um Sittard aber noch mehr zu bieten.

 

Limburg ist ein Paradies für Radfahrer 

Für Freizeitradler, aber auch für Profisportler ist Limburg ein ideales Radfahrerparadies. Im Norden flach, im Süden hügelig - hier findet jeder Radler seine Strecke. Das ausgeklügelte Knotenpunktsystem ermöglicht maximale Flexibilität und bietet so eine unendliche Kombination von Routen. Für Radfahrer, die es lieber etwas flacher mögen, bieten sich vor allem die Regionen Noord- und Midden-Limburg an. Ob entlang der  Maas oder durch die Nationalparks De Groote Peel, De Maasduinen oder De Meinweg - hier kommt keine Langeweile auf. Natürlich lassen sich diese Strecken auch prima erwandern. Denn diese Hügelregion ist ein echtes Wanderparadies, dessen Pfade quer durch Wälder und Weiden, an grasenden Kühen vorbei, entlang romantischer Wassermühlen und uralter Bauernhöfe führen.

 Schloss Limbricht  

 

Wir entscheiden uns für eine kleine Schlössertour. Durch grüne Landschaften radeln wir nach Limbricht  zum gleichnamigen Schloss. Das Kastell stammt aus dem 14. Jahrhundert. Limbricht ist das einzige Schloss der Niederlande, das auf einer Warft gebaut ist und ist in verschiedenen Bauabschnitten errichtet. Unter dem Schloss fallen das Hauptschloss, der Hof, der jetzt als Gaststätten- und Restaurantbetrieb genutzt wird und die Sankt Salviuskirche aus dem Jahre um 1300 mit seinem kleinen Friedhof. In der Kirche wurden vor einigen Jahren Gewölbemalereien entdeckt,  die sorgfältig restauriert wurden.

Für ein stilvolles  Abendessen oder einem Fest in stimmungsvoller Ritter-Atmosphäre ist Schloss Limbricht die richtige Adresse: Themenfeste, Kinderpartys, Geschäftsarrangements oder ein Büfett: Alles ist möglich in den sieben verschiedenen gastronomischen Räume bzw. Säle. Originell auch die Kegelbahn, ebenfalls ganz im Ritterstil.

Das Schloss selbst kann man leider nur an einigen wenigenTagen im Jahr von innen besichtigen. Eigentlich schade, da Schloss Limbricht über einen wunderschönen Innenhof verfügt.

 

Wir setzen unsere Radtour fort und fahren nach Born, eine kleine Stadt, nur knapp zwei Kilometer hinter Limbricht. Hier besuchen wir die alte Borner Schlossruine „Kasteelhof.“ Seit das Schloss im Jahre 1930 niederbrannte, steht nur noch die Ruine.Diese wird von einem 4 Hektar großen Tierpark umgeben. Der Zoo richtet sich vor allem an Kinder, für die in den Sommermonaten viele tierische Aktivitäten organisiert werden. Im Streichelzoo begegnen die kleinen Besucher den Tieren in unmittelbarer Nähe. Und im Insektarium machen sie Bekanntschaft mit Reptilien, Amphibien und Spinnen. Während die Kinder im Park unterwegs sind, gönnen sich die Erwachsenen unter der überdachten Terrasse oder im Sonnenschein einen kleinen Imbiss oder ein erfrischendes Getränk.

Der Park bietet rund 900 Tieren ein zuhause. Heimisch sind hier verschiedene Wasservogelarten, Sittiche, Papageien, Eulen und Uhus, Bussarde, Hirsche, Rehe, Flamingos, Waschbären, Esel und viele andere.  Kurz, es gibt genug zu sehen,  zu hören, zu fühlen und zu lernen bei den 170 unterschiedlichen Tiergattungen, für deren Wohlergehen Theo Meeks verantwortlich ist.

 

Absolutes Muss für jeden Rennradler ist die UCI Straßenradweltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Limburg ausgetragen wird. Vom 15. bis 23. September nehmen Profis aus aller Welt Kurs auf Maastricht, Valkenburg, Heerlen, Sittard-Geleen und Eijsden-Margraten. AusSittard stammt im Übrigen auch der bekannte Radrennfahrer Eddy Beugels.

 

 Die Schlossruine in Born, eingebettet von einem Tierpark. 

 

Die Region Limburg zeichnet sich durch seine  Familienfreundlichkeit aus, und die Angebote sind vielseitig: Freizeitparks, Zoos, Schwimm- und Strandbäder, Abendteuerwelten sowie kinderfreundliche Museen. Und Dank der vielen Indoor-Angebote, muss der Ausflug bei schlechtem Wetter auch nicht ins Wasser fallen.
Besonders beliebt ist Camping. Auch hier haben die Besucher die Qual der Wahl. Von großen Parks mit angeschlossenem Freizeitangebot über kleine Familiencampings in traumhafter Lage bis hin zu Camping auf dem Bauernhof. Die Niederländer selbst sind seit jeher bekannt für ihre Camping-Leidenschaft, vorzugsweise im eigenen Wohnwagen, um dieses liebenswerte Klischee noch einmal zu unterstreichen.

 

Unser Kurztrip in die Region Limburg ging viel zu schnell zu Ende. Und noch lange haben wir nicht alles gesehen. Aber wir werden wiederkommen, in den Teil der Niederlande, der so herrlich mediterran anmutet und in dem es so viel zu entdecken gibt.

 

 

 Mediterranes Flair auf dem Sittarder Marktplatz. 

 



Rhododendronblüte in den Schlossgärten von Arcen

 

Die frischen Temperaturen der ersten Frühlingsmonate haben die Blüte der Rhododendren etwas hinausgezögert, aber mit den warmen Sonnenstrahlen der letzten Wochen stehen nun die Rhododendren und Azaleen der Schlossgärten Arcen in voller Blüte. Das farbenfrohe Spektakel der Rhododendronblüte kann je nach Witterungsverlauf noch bis in den Juni bewundert werden. 


Gleich hinter dem Schloss und den historischen Schlossgrachten findet der Besucher den romantischen Rhododendrongarten. Hier - im Halbschatten jahrhundertealter Bäume - gedeihen die Rhododendren hervorragend und überrascht der Garten mit seiner Vielfalt und Blüten-Varietät. Im Moment finden Besucher eine üppige Blütenpracht, deren farbenfrohes Spektakel in der Regel nur von kurzer Dauer ist. In den Schlossgärten Arcen wurden die Sorten der Pflanzen jedoch so aufeinander abgestimmt, dass die Blüte so lange wie möglich anhält. Je nach Witterungsverlauf kann der Besucher noch bis in den Juni entlang verschlungener Pfade und auf dem im Frühjahr restaurierten Holzterrassen an den Schlossgrachten die Blüte der Rhododendren bewundern. Mit etwas Geduld kann man hier auch den seltenen Eisvogel (lat. Alcedo atthis) beobachten. Mit seinem wunderschönen, türkis schillernden Federkleid und rostbraunem Bauchgefieder ist der Eisvogel einer der Stars in den Schlossgärten. Nebenbei erschließt sich dem Besucher von den Holzterrassen ein ganz besonders schöner Blick auf das Schloss.


Blütenpracht.                                                                      Foto: Simone Brockes


Der Rhododendron Garten beherbergt insgesamt zirka 250 Einzelpflanzen. Der Garten bietet eine sehr schöne Sammlung von etwa 50 verschiedenen Hybriden. Ein kleiner Teil (etwa 10 Prozent des Bestandes), sind zu den Rhododendren gehörenden Azaleen. In den Schlossgärten sind über das gesamte Gelände etwa 250 weitere Rhododendren zu finden. Zur Blütezeit verwandeln sie den Garten und den Park in ein buntes und farbenfrohes Blumenmeer. Einige der ältesten Rhododendren haben inzwischen eine stattliche Höhe von fünf Metern erreicht.

Auf dem Areal laden romantische Plätze zum verweilen ein.

Foto: Simone Brockes

Im niederländischen Städtchen Arcen, rund 10 Autominuten von Venlo entfernt, bieten die Schlossgärten Arcen eine üppige Blumen- und Pflanzenpracht. Auf dem jahrhundertealten, 32 Hektar großen Landgut mit seinem monumentalen Schloss im Mittelpunkt erwartet die Besucher eine Erlebniswelt voller Gärten, Kunst und Kultur. Highlights wie das große Rosarium mit seinen 10 thematisierten Rosengärten, das schattenreiche Lommerreich, der Berggarten mit seinen einzigartigen Steinformationen und Wasserfällen, das mediterrane Casa Verde mit den typischen Olivenbäumen und dem ältesten Feigenbaum der Niederlande, die Asiatischen Gärten mit einer thailändischen Fischerhütte und den Miniatur-Reisfeldterrassen (Sawah) oder etwa der Rhododendron-Garten im Schatten des monumentalen Schlosses bilden ein unsichtbares Band zahlreicher, abwechslungsreicher Gartenerlebnisse.

Mehr Info über die Schlossgärten Arcen findet sich auf www.schlossgaerten-arcen.de


 

 

 

 

Asiatische Pfahlbauten, Wasserspiele und viele weiteren Themen sind eine Entdeckungsreise wert. Foto: Simone Brockes



Text und Fotos: ©               Simone Brockes

www.presseagentur-brockes.de

 

 

Nützliche Internetlinks:

www.zuidlimburg.de

 

www.geniesse-limburg.de

 

www.debeezerd.nl

 

www.kasteellimbricht.eu

 

www.hetdomein.nl

 

www.hotelmerici.nl 

 

www.restaurantmeds.nl

 

www.kasteelparkborn.nl

 

www.thermenborn.nl 

 

 

 UNSERE BUCHTIPPS: 

 

Als Deutsche unter Holländern 

  

Sie sind vernarrt in Frittiertes, züchten die schönsten Tulpen (und wässrigsten Tomaten) der Welt - und lieben nichts mehr als Urlaub im Wohnwagen. Annette Birschel lebt seit über zehn Jahren im Land der Kaufleute und Pfarrer. In ihrem Buch gibt sie Antworten auf Fragen, die uns Deutsche seit jeher beschäftigen: Warum hassen Holländer Gardinen? Schmecken Bitterballen wirklich bitter? Und wieso muss im Oranje-Land immerzu alles lekker, leuk und makkelijk* sein? Eine überfällige Bestandsaufnahme unseres sympathischen Nachbarn im Westen - mit Humor und feinsinnigem Spott erzählt. 

"Mordsgouda" zeigt eine ganz neue Seite unserer sympathischen Nachbarn. 

* übersetzt etwa: toll, lustig und unkompliziert.

 

Autor: Annette Birschel

Titel: Mordsgouda / Als Deutsche unter Holländern

Verlag: Ullstein

284 Seiten, Taschenbuch

Preis: 8,99 Euro, ISBN: 978-3-548-28201-5

 

 

 

 

Kleines Land mit großer Wirkung 

  

Nach ihrem Romanistikstudium träumt Kerstin Schweighöfer von Champagner und einem romantischen Tête-à-Tête mit einem Jean-Irgendwas. Doch wie immer hat das Leben einen anderen Plan, und Kerstin trifft Jan-Kees, bei dem einfach alles stimmt – außer der Nationalität. Jan-Kees kommt aus Holland. Kiffer, Kühe, Tulpen und Tomaten. Soll das ihr großes Los gewesen sein? Oder können Holländer doch mehr, als deutsche Autobahnen verstopfen? Ein Buch für alle, die bereit sind, unser oft belächeltes Nachbarland neu zu entdecken – und für eine Dose Heineken den Champagner schon mal stehen lassen.  

"Auf Heineken könn wir uns eineken" ist eine tolle Landeskunde im unterhaltsamen Stil.

 

Autor: Kerstin Schweighöfer

Titel: Auf Heineken könn wir uns eineken / Mein fabelhaftes Leben zwsichen Kiffern und Kalvinisten

Verlag: Piper

352 Seiten, Kartoniert

Preis: 9,99 Euro, ISBN: 978-3-492-27292-6

 

 

 

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