Auf dem Marktplatz der alten Handelsstadt  Przemyśl.    Foto: Simone Brockes 

 

Unentdeckte Schönheit: Der Südosten Polens

Reise durch ein verborgenes Märchenland

 

Es ist ein mit vielen Geheimnissen umwehtes Land, ein bisschen melancholisch vielleicht und doch so reich an Kunst, imposanten Kulturgut, tausendjähriger Geschichte und unverwechselbarer Gastfreundschaft: Polen.

 

Der Südosten des Landes grenzt hier an Russland, Weißrussland und der Ukraine. Die zum Teil hügeligen Gebiete der fruchtbaren Lubelska Hochebene, wird durchschnitten von tiefen, gewundenen Hohlwegen, von Bächen, Seen und Flüssen. Die Hauptstadt der Region ist  Lublin. Und hier – im Südosten des Landes - beginnt unsere Reise durch ein noch - zum größten Teil -unbekanntes Polen, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

 

Die mittelalterliche Stadt Lublin, die Hauptstadt der Region und größte Stadt in Ostpolen, lockt die Touristen aus aller Welt mit ihren vielen Baudenkmälern wie der romantischen Altstadt, den wertvollen Kirchen und Palästen, an.  

160 Kilometer südöstlich von Warschau, liegt sie eingebettet zwischen den Flüssen Weichsel und Bug. Heute verflechtet sich hier die Geschichte mit dem pulsierenden Tempo der Gegenwart. Gerne wird Lublin auch als das „Oxford des Ostens“ bezeichnet. Zu den rund 350.000 Einwohnern gesellen sich während des Semesters rund 100.000 Studenten, die der ehrwürdigen Universitätsstadt ein jugendliches Flair verleihen. In den 1950er Jahren lehrte hier unter anderem auch der spätere Papst Johannes Paul II.

Parallel dazu spiegeln die Kirchen unterschiedlicher Konfessionen sowie Synagogen die vielfältige Kultur der Stadt wider. Lublins Ursprünge gehen bis auf das 10. Jahrhundert zurück. Das Lubliner Schloss, verziert mit wertvollen ruthenisch-byzantischen Fresken aus dem Jahr 1418 und Wahrzeichen der Stadt, ist heute ein gern besuchtes Museum.

Ein Moment der Besinnung

Sechs Kilometer südöstlich von Lublin liegt an der Straße nach Zamość „Majdanek“, eines der berüchtigsten Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches. 1941 errichtet, ließen hier bis zur Befreiung im Jahr 1944, unzählige Menschen ihr Leben.Sie wurden ermordet. Das heute Staatliche Museum Majdanek wurde 1944 als weltweit erste Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Auf dem heutigen Gelände von rund 90 Hektar (das sind rund 90 Fußballfelder), das ein Drittel der einstigen Flächeumfasst, sind 70 ehemalige Lagerbaracken erhalten geblieben. Die Geschichte des Konzentrationslagers Majdanek, an der Stadtgrenze Lublins, präsentiert die Museumsausstellung. Majdanek war eines der größten NS-Lager in Europa. Zu Ehren der Gefangenen und Ermordeten wurden auf dem Gelände der Gedenkstätte das Ehrenmal des Kampfes und Martyriums sowie das Mausoleum errichtet.

Malerisches Kazimierz Dolny

Unsere Reise führt uns weiter in das malerische, an der Weichsel gelegene, Kazimierz Dolny, auch die Stadt der Künstler genannt. Trifft man hier doch bis heute zahlreiche Landschaftsmaler auf dem wunderschönen Marktplatz an. Die Gemeinde Kazimierz Dolny ist aufgrund ihrer attraktiven Lage, reichen Geschichte, der einmaligen Landschaft, dem mittelalterlichen Städtebau und der damit verbundenen großartigen Architektur sowie auch wegen der guten klimatischen Verhältnisse, als Urlaubs- und Ausflugsort bekannt. Den Gästen steht ein gut ausgebautes Netz von Hotels, Pensionen und gastronomischen Einrichtungen zur Verfügung. 

 

Die einzigartige, sich durch ihren besonderen städtebaulichen Charakter und die Einbeziehung in die umgebende Landschaft auszeichnende Altstadt, wurde als Baudenkmal von Weltgeltung eingestuft. 1994 wurde Kazimierz Dolny durch eine Verordnung des damaligen Präsidenten der Republik Polen als „Geschichtsdenkmal“ anerkannt. Das Fehlen umweltschädigender Industrien macht es möglich, dass in der unberührten Natur in der Umgebung von Stadt und Gemeinde, viele selteneTier- und Pflanzenarten zu finden sind. Um diese Werte - und auch die Kulturgüter zu schützen - wurde bereits im Jahre 1979 der Landschaftspark Kazimierz Dolny geschaffen, der das gesamte Gemeindegebiet umfasst. Gut ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die Schönheiten der Landschaft kennenzulernen.

In der Altstadt können wir die uns bereits bekannten Renaissancebauten bewundern. Von der Bastei, der Burgruine und auch vom Drei-Kreuz-Berg genießt man den Blick auf das Stadtpanorama, dassich wunderschön in die natürliche Landschaft einfügt und mit ihr eine harmonische Einheit bildet. Während der Feriensaison finden in Kazimierz Dolnyviele renommierte Veranstaltungen statt, so zum Beispiel das „Polnische Volksmusikkapellen- und Liederfest“, Orgelkonzerte in der Pfarrkirche, eine Oldtimerosternfahrt, das Film- und Kunstfest „Filmsommer“, das „Studentenliedfest“ und viele weitere Veranstaltungen mit kulturell-künstlerischem Charakter.

Von Kazimierz Dolny aus, lohnen sich Ausflüge in die nahe gelegenen Ortschaften Nałęczów und Puławy. Das kleine Örtchen Nałęczów liegt an den Flüssen Bystra und Bochotniczanka mit ihren malerischen Tälern und ist ein seit über einhundert Jahren bekannter Kurort. Begeben wir uns auf die Route der Museen, so kommen wir unweigerlich zu ihrer Wiege nach Puławy. Auf  Betreiben der Fürstin Izabela Czartoryska, entstand hier in den Jahren 1785 – 1830 ein großes literarisch-künstlerisches Zentrum sowie das erste Museum auf polnischen Boden. 

 

Zu Gast in Sandomierz

Etwa zwei Stunden dauert unsere Fahrt von Lublin, und wir erreichen den charmanten, rund 1.000 Jahre alten Ort  Sandomierz, gelegen an den „Heilig-Kreuz-Bergen“. Historisch, aber von Leben erfüllt, präsentiert sich das 21.000 Einwohner Städtchen seinen Besuchern. Terrassenförmig klettern die alten Wohnhäuser den Hang am Nordwestufer der Weichsel hinauf. Am Altstadtrand ist das Opatowska-Tor „Brama Opatowska“, Überbleibsel der einstigen Wehranlagen und westlicher Zugang zur Altstadt. Es entstand im 14. Jahrhundert im gotischen Stil aus Ziegelsteinen und mit quadratischem Grundriss, gestiftet vom König Kazimierz dem Großen. Später kam die weiß getünchte Renaissance-Attika hinzu. Ebenfalls sehenswert, das Rathaus Sandomierz. Der idyllische Ort weist über 120 Architekturdenkmäler auf, darunter auch das Dominikanerkloster mit der angegliederten St. Jakob Kirche. Sie sind die ältesten Ziegelkirchen Polens. Ein besonderes Highlight stellen die bis zu zwölf Metern unter der Erde liegenden Speicher und Keller dar, die täglich besichtigt werden können. Erholung und Muse findet man auf dem historischen Marktplatz. Wer will, kann hier dem gemächlichen Treiben der Bewohner zuschauen oder einfach seine Seele „baumeln“ lassen. Heute befinden sich in Sandomierz unter anderem das Lehrerkolleg für Fremdsprachen, das Liturgische Institut der Theologischen Papst-Akademie sowie die Humanistisch-Naturwissenschaftliche Hochschule.

Das Padua des Nordens: Zamość

Weiter führt uns unsere Route in die (Museums)Stadt Zamość, eine Perle der polnischen Renaissance und Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes, die aufgrund ihrer großartigen Renaissance Architektur auch gerne als „Padua desNordens“ bezeichnet wird. Die Altstadt von Zamość, knapp 100 Kilometer südöstlich von Lublin, ist Wirklichkeit gewordene stadtplanerische Utopie: 1578 beauftragte der polnische Großkanzler Hetman Jan Zamoyski (1542-1605) den Italiener Bernardo Morando (1540 – 1600) mit dem Entwurf einer uneinnehmbaren Residenzstadt. Dieser konzipierte ein unregelmäßiges Vieleck mit schachbrettartigem Straßenraster und sternförmigen Wehranlagen ringsum, die durch Wassergräben zusätzlich gesichert waren. Drei Tore führten in die von massiven Bastionen gesicherte Stadt. Zamość bildet ein einzigartiges städtebauliches Ensemble, das fast schon als „ideale Stadt“ bezeichnet werden kann. Auf Grund der historisch wertvollen Bauwerke trägt die Stadt auch denNamen „Perle der Renaissance.“ Gebäude aus dieser Stilepoche finden sich hier auf Schritt und Tritt. Das Rathaus von Zamość gilt als das Schönste von Polen. Um dieses drängen sich die Bürgerhäuser mit Laubengängen rings um den Marktplatz. Darunter auch die reich verzierten Häuser armenischer Kaufleute.

In Zamość leben heute zirka 85.000 Menschen, die gerne ihre Gästeaus aller Welt mit polnischer Herzlichkeit begrüßen.  

 

 

Geheimtipp: Die alte Handelsstadt Przemyśl

Im östlichen Karpatenvorland liegt ein wahrer städtebaulicher Schatz: Przemyśl.

Eine wunderschöne Kleinstadt mit rund 69.000 Einwohnern, die bereits seit dem 10. Jahrhundert auf eine wechselvolle, multikulturelle Geschichte zurückblicken kann.

Der hübsche Marktplatz ist zentraler Ausgangspunkt für eine Besichtigung durch diese – zum großen Teil im Jugendstil errichtete – Stadt. Die Bürgerhäuser, die den Markt umsäumen, wurden zum größten Teil im 19. Jahrhundert er- bzw. umgebaut Hier erkennt der Besucher sehr gut die österreichisch - ungarische Vergangenheit.

Przemyśl zeichnet sich in erster Linie durch seine zahlreichen Klöster und Kirchen aus, wie zum Beispiel der Römisch-Katholische Dom, im 15. und 16. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet. Unmittelbar neben dem Dom befindet sich der Bischofspalast mit seinem spät barocken 71 Meter hohen Glockenturm. Er ist charakteristischer Bestandteil des Panoramas von Przemyśl. Das Karmeliterkloster und seine angegliederte Kirche aus dem 17. Jahrhundert, überragen die Altstadt. Interessante Museen sollen hier nicht unerwähnt bleiben. So wie das Uhren- und Pfeifenmuseum, von dessen Turm aus sich ein herrlicher Rundblick über die Stadt ergibt.

Park-und Schlossfreunde kommen vor den Toren der Stadt ebenso auf ihre Kosten. Neben dem romantischen Park am Lubomirski Palast, ist der Botanische Garten und der Park des Schlosses Krasiczyn einen längeren Aufenthalt wert.

 

Krakau - Wo jeder Augenblick zur Geschichte wird

Der Höhepunkt unserer Reise führt uns nach „Malapolska“,„Kleinpolen“. So heißt die fruchtbare Region im Südosten des Landes. Unbestrittene Königin ist Krakau, umrahmt von den südöstlich gelegenen zweitausender Gipfel der Hohen Tatra. Lange Jahre war Krakau die Hauptstadt Polens.  

 

Krakau entdeckt man zu Fuß ober bequem mit einer Kutsche. 

 

Einzigartige Architektur und Kunstschätze versammeln sich hier. Krakau gilt aber auch als Stadt des kulturellen Aufbruchs, der Musik und der Literatur.  

Jeder hier verbrachte Augenblick wird zur Geschichte. Jahrhundertelang war die Stadt Krönungssitz und Grabstätte der polnischen Könige und  großen Gelehrten sowie Künstler aus aller Welt. Ihrem Talent und ihrer Phantasie verdanken wir zahlreiche einzigartige Kunstschätze, in denen die wichtigsten Strömungen und Epochen der europäischen Kulturgeschichte zum Vorschein kommen. Das Renaissance-Königsschloss auf dem Wawelhügel, die gotische Marienbasilika, die alten Tuchhallen mit ihren historischen Krämerbuden, der Stadtteil Kazimierz, früher eine selbstständige jüdische Stadt. Hier wurde Helena Rubinstein geboren. Von hier aus begann ihr weltweiter Siegeszug in die Kosmetikbranche, die bis heute anhält.  

Mit Kazimierz verbindet man aber auch die düstere Geschichte des Dritten Reiches – bekannt als das„Krakauer Ghetto.“ Steven Spielberg drehte hier an den Originalschauplätzen seinen beklemmenden Film „Schindlers Liste.“ Noch heute kann die alte Emaillefabrik des ehemaligen Fabrikanten Oskar Schindler besichtigt werden, ebenso die Plätze, an denen so viele Juden, auf Befehl eines Wahnsinnigen, ihr Leben verloren.

In der Atmosphäre der Krakauer Altstadt als auch im Stadtteil Kazimierz, lassen sich viele geheimnisvolle Orte entdecken, für die es sich lohnt, Krakau zu besuchen.  

Parkanlagen, Galerien und Museen, Cafés Kneipen und Restaurants, laden zum Verweilen ein. Den Mittelpunkt bildet der große Marktplatz, dem „Rynek Główny“.  Einheimische, Studenten und Touristen verquirlen sich hier zu einer bunten und internationalen Mischung aus aller Welt. Historische Häuser umsäumen den rund vier Hektar großen Platz, auf dem fast täglich etwas los ist. Musikanten und Gaukler, edle Boutiquen und urige Kneipen, harmonieren in Eintracht mit den sakralen Bauten und den ehrwürdigen Tuchhallen. 1978 zeichnete die UNSESCO die Krakauer Altstadt als Weltkulturerbe aus. Die kunst- und kulturbelflissene Stadt erhielt im Jahre 2000 den Titel einer der Kulturhauptstädte Europas.

Atlantis aus Salz

Nach dem oberirdischen Treiben Krakaus, begeben wir uns unter Tage. Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka, rund 14 Kilometer von Krakau entfernt, liegt das Salzbergwerk von Wieliczka. Es ist eine phantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Künstliche Seen und bizarr geformte Höhlen, Kapellen und Kathedralen, sowie lebensgroße Figuren sind in diesem „Atlantis aus Salz“ zu sehen. Hier wird der Mythen- und Legendenschatz der Bergleute - ebenso wie die Geschichte des Salzbergwerks - lebendig.
Der Besucher schweift durch ein geheimnisvolles Labyrinth, durch Stollen und stillgelegte Abbaukammern mit gewaltigen hölzernen Stützgerüsten. Durch Kapellen, in denen zum Teil heute noch Messen gelesen werden. Hautnah erleben wir, wie der Salzabbau früher vor sich ging, welche Gefahren es gab und welcher Hilfsmittel man sich bediente.
Es ist das Erlebnis einer versunkenen Welt, die gleichermaßen von der Natur wie von Menschen geschaffen wurde. Das Salzbergwerk befindet sich auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und ist eines der ältesten (13. Jahrhundert) bis heute in Betrieb befindlichen Bergwerke in der Welt. Die unterirdische Besichtigungsroute ist zirka 3,5 Kilometer lang und führt durch die faszinierende Welt des Salzes. Am eindruckvollsten ist die Kapelle -  einer Kathedrale gleichkommend - der heiligen Kunigunde in 101 Meter Tiefe, deren Wände und Ausstattung meisterhaft mit Salzbildwerken ausgeschmückt sind. Einige der unterirdischen Salzkammern dienen als Sanatorium. Im Museum können Grubenwerkzeuge und historische Dokumente des Bergwerks besichtigt werden.

Unsere Gruppe genießt hier, über zwölfhundert  Meter unter der Erde, ein vorzügliches Abendessen. Die Salzbergwerkkappelle spielt zur Vorspeise und zum Hauptgang.: Swing at it`s best, alte bekannte Filmmelodien. Ein Sound – besser als in jeder Konzerthalle. Wir genießen, bei stetigen 14Grad Celsius, einen fantastischen Abend, bis uns der schmale, enge Aufzug im rasanten Tempo wieder hinauf ans Tageslicht katapultiert.

Polen ist auch das Land der Schlösser. Hier zu sehen Schloss Lancut. 

 

 

Texte und Fotos:  © Simone Brockes

www.presseagentur-brockes.de

 

BUCHTIPPS:

 

Ein Sommer in Masuren 

Wer hierherkommt, hat die Heimatgeschichten von Siegfried Lenz und Arno Surminski im Gepäck und wähnt sich selig in einer untergegangenen Welt: Eichenalleen, Burgen, Ruinenromantik, elegische Seenlandschaften – Masuren, diese Region im Norden Polens, einst Teil Ostpreußens, das ist nicht zuletzt ein Sehnsuchtsort der Deutschen. Was aber steckt hinter der Idylle? Um das herauszufinden, hat Tobias Lehmkuhl einen Sommer in Masuren verbracht. Er begegnet stoischen Anglern, wehmütigen Heimattouristen und trinkfreudiger Dorfjugend. Er läßt sich den Wind der tausend Seen um die Nase wehen, wandelt durch endlose Nadelwälder und flüchtet vor sintflutartigen Gewittern. Und überall stolpert er über Spuren deutscher Geschichte: von dem verfallenen Gutsschloß der Familie Lehndorff und den Schlachtfeldern bei Tannenberg bis zur Wolfsschanze, dem einstigen "Führerhauptquartier", wo er eine unruhige Nacht verbringt. Tobias Lehmkuhl erlebt ein zerrissenes, wunderschönes Land im Schatten der Geschichte, das noch dabei ist, seinen Platz im heutigen Polen zu finden. Ein glänzend erzähltes Reisebuch – und ein frischer Blick auf einen mythischen Ort, der nichts von seinem Zauber eingebüßt hat.  

 

Autor: Tobias Lehmkuhl

Titel: Land ohne Eile / Ein Sommer in Masuren

Verlag: Rowohlt Berlin

219 Seiten, gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Preis: 17,95 Euro, ISBN: 978-3-87134-733-7 

 

 

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  Warum es hinter der Oder Neiß ist

  

Polen, einst Land der Autodiebe und des billigen Wodkas, hat sich zum drittbeliebtesten Auswandererland der Deutschen gemausert. Steffen Möller beschreibt in "Expedition zu den Polen" eine amüsante Bahnfahrt, bei der Deutsche auf Polen treffen und an jeder Station ein neuer Kulturschock lauert.

In seinem Bestseller "Viva Polonia" berichtete Steffen Möller humorvoll von seiner Karriere als Gastarbeiter in Polen, von Vorurteilen und Polenwitzen. Doch die Zeit der Witze ist vorbei: Polen war 2009 das einzige EU-Land mit Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig hat es sich zum drittbeliebtesten Auswandererziel der Deutschen gemausert. Aber darf man überhaupt mit dem Auto rüberfahren? Wie flirtet man mit einer schönen Polin? Welche Eheprobleme könnte es geben? Welche Überraschungen bei der Schwiegermutter in Krakau oder Danzig? Und wieso findet hier die Fußball-EM statt, wo der Nationalsport doch eigentlich Pilzesammeln ist? Höchste Zeit für eine vergnügliche Reise ins Nachbarland, in dem die Kulturschocks unter jeder Türschwelle lauern.

 

Autor: Steffen Möller

Titel: Expedition zu den Polen

Verlag: Malik

288 Seiten, Klappenbroschur

Preis: 14,99 Euro, ISBN: 978-33890-29399-8

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