"Immer, wenn man ein Tier betrachtet, hat man das Gefühl, ein Mensch, der drin sitzt, macht sich über einen lustig."

(Elias Canetti, bulgarischer Schriftsteller, 1905-1994) 

 

Tiere tun einfach gut!

Es ist schon ein besonderes Erlebnis Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.                                                                                            Foto: Simone Brockes                                                                                                                                                                


Sie vermitteln Freude und Trost. In mehr als einem Drittel aller deutschen Haushalten leben derzeit über 31 Millionen Heimtiere. Allen voran die Katze, gefolgt vom Hund. Das zeigt einmal mehr: Die Liebe der Deutschen zu ihren Tieren ist ungebrochen. Gerade in unserer schnelllebigen und bewegten Zeit geben uns unsere Tiere Kraft, Gelassenheit und Stärke. 





Weihnachten mit Tieren: Nur Artgerechtes schenken

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) empfiehlt tiergerechte Präsente / Hochwertige Beschäftigungsspiele sorgen für Bewegung / Tiere sind kein Überraschungsgeschenk

Wiesbaden, 25. November 2016 - Ein Spielzeug für Bello, ein neuer Kletterbaum für Mieze: Heimtiere werden ihren Haltern immer wichtiger. Deshalb schenken sie Hund, Katze und Co. etwas zu Weihnachten. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) e.V. empfiehlt, nur artgerechte Geschenke auszuwählen. Tierhalter geben für ein Geschenk für ihr Heimtier etwa fünf bis 100 Euro aus.


Hochwertige Beschäftigungsspiele sorgen für Bewegung

Geeignete Geschenke sind auch hochwertige Beschäftigungsspielzeuge, bei denen sich Hunde, Katzen oder auch Kaninchen ihre Belohnung erarbeiten müssen. Der Vorteil: Die Suche nach versteckten Snacks fordert den Grips und verschafft Bewegung. Das Spielzeug sollte aus einem geeigneten Material hergestellt sein, unbedenklich sind Naturmaterialien, Kunststoffe und Kombinationen daraus, wie beispielsweise Gummi, Latex oder Baumwolle. Ungeeignet sind dagegen Spielsachen, die beim Kauen zersplittern oder verschluckt werden können. Manche Tierhalter nutzen auch die Gelegenheit, ihr Tier mit schützender Kleidung auszustatten. Für den Winter gibt es beispielsweise spezielle Hundeschuhe, die verhindern, dass die empfindlichen Pfoten durch Eis und Splitt verletzt werden und die Wunden mit Streusalz in Berührung kommen, was zu Schmerzen führen kann.


Tiere sind kein Überraschungsgeschenk

Bei vielen Kindern steht häufig der Wunsch nach einem Heimtier auf dem weihnachtlichen Wunschzettel. Der ZZF rät jedoch davon ab, ein Tier als Überraschung zu verschenken. Stattdessen sollte die Familie den Wunsch zunächst gründlich besprechen und das Tier erst nach reiflicher Überlegung und Vorbereitung anschaffen. Zoofachhändler können dabei helfen abzuklären, ob das gewünschte Tier zur jeweiligen Lebenssituation passt. „Eltern sollten sich bewusst machen, dass sie die Hauptverantwortung für die Versorgung der Tiere tragen“, sagt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Ist die Entscheidung für ein spezielles Heimtier noch nicht gefallen, empfiehlt Holthenrich, zunächst einen Gutschein aus dem Zoofachhandel oder Ratgeber-Literatur zu verschenken.


Urlaub mit Heimtieren gut vorbereiten

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) empfiehlt, Reisen mit dem Hund rechtzeitig zu planen  / Katzen bleiben lieber zuhause / Viele Zoofachhändler nehmen Kleinsäuger in Pflege

Wer einen Hund hält, der weiß: Bello ist am liebsten bei Frauchen und Herrchen. Das gilt auch für die Urlaubszeit. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) empfiehlt daher, die Reise mit Hund sorgfältig zu planen: „Hundehalter sollten sich fragen, ob sich die Bedürfnisse ihres Vierbeiners und die eigenen Wünsche in Einklang bringen lassen“, sagt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich.

Hunde reisen gerne mit. Damit er Urlaub für Mensch und Tier entspannt verlaufen kann, bedarf es einer guten Vorbereitung. Foto / Quelle: ZZF.


Bei kurzen Entfernungen ist es für Hunde kein Problem, im Auto mitzufahren. Wichtig ist es, die Tiere gut zu sichern. Geeignet sind beispielsweise eine Transportbox für den Kofferraum oder ein spezielles Geschirr, das sich am Gurt befestigen lässt. Es empfiehlt sich, regelmäßige Trinkpausen einzuplanen und mit dem Hund Gassi zu gehen. Lange Fahrten sollten Hundehalter bei Hitze unbedingt vermeiden. Der ZZF-Präsident weist darauf hin, dass sich der Innenraum eines Autos in praller Sonne schnell aufheizt. Auf gar keinen Fall dürfen die Tiere allein im Wagen gelassen werden. Denn schon nach wenigen Minuten drohen dem Hund schwere Herz- und Kreislaufstörungen.

Ist eine längere Anreise mit dem Zug oder Flugzeug geplant, kann man sich rechtzeitig bei der Bahn oder bei den Fluggesellschaften nach dem Ablauf und den notwendigen Dokumenten erkundigen. Innerhalb der EU dürfen pro Reisenden lediglich fünf Tiere mitgeführt werden. Für Hunde, Katzen und Frettchen ist die Mitnahme eines Heimtierpasses nach einheitlichem Muster Pflicht. In diesem muss der niedergelassene Tierarzt die vorgeschriebenen Impfungen und Entwurmungen dokumentieren. Seit 2011 ist außerdem ein in die Haut gepflanzter Mikrochip zur Identifizierung des Tieres erforderlich. Über die aktuellen Einreisebestimmungen des Reiselandes können sich Tierhalter beim Auswärtigen Amt informieren.


Umstellung möglichst schonend


Damit sich der Vierbeiner auch am Reiseziel wohl fühlt, können Tierliebhaber eine Decke oder das vertraute Körbchen mitnehmen sowie das Tier mit dem Futter versorgen, das es auch zu Hause frisst. Denn nicht alle Hunde kommen mit der Futter- und Klima-Umstellung zurecht und reagieren mit Magen-Darm-Problemen. Für eine entspannte Reise ist es obendrein wichtig, eine hundefreundliche Unterkunft auszusuchen. Reisende, die ihren Hund nicht mitnehmen können, sollten sich frühzeitig erkundigen, ob Freunde oder Nachbarn das Tier aufnehmen können. Alternativ bietet sich auch eine Hundepension an.

Im Gegensatz zu Hunden bleiben Katzen am liebsten zu Hause. Nachbarn oder andere vertraute Personen eigenen sich als Tiersitter. Die Samtpfoten wollen nicht nur gefüttert, sondern auch mit Streicheleinheiten verwöhnt werden. Findet sich keine passende Betreuung für die Tiere, ist eine Ferienwohnung oder ein Haus am Urlaubsort die beste Alternative. Holthenrich rät davon ab, die Katzen am Urlaubsort frei herumlaufen zu lassen. „Sie können Angst bekommen und sich verlaufen.“

Halter von Kleinsäugern sollten sich im Zoofachhandel nach einer Pflegestelle erkundigen. Viele Fachgeschäfte bieten selbst eine Urlaubsbetreuung der Tiere an. Aquarien können heute über das eigene Smartphone überwacht werden. Auch eine automatische Fütterung ist möglich. Allerdings empfiehlt der ZZF ab einer Woche Abwesenheit, dass ein Zoofachhändler oder hilfreiche Nachbarn regelmäßig die Gesundheit der Fische, Wasserstand und -temperatur sowie die Filterfunktion vor Ort überprüfen.

(Quelle ZZF)

 

Katzen sind nach wie vor die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Hauskatzen  haben eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren.                                    Foto: Simone Brockes 

  

 

Alles für die Katze: So gefällt die Wohnung auch den Stubentigern

Katzen müssen ihre Krallen wetzen /Spielzeug ohne Weichmacher / Kippfenster sind gefährliche Fallen / Feuchtfutter hoch im Kurs / Katzengras zur Reinigung der Nahrungswege

Die Katze ist das beliebteste Heimtier der Deutschen.  Vor allem Berufstätige und Singles entscheiden sich für die Vierbeiner, denn im Gegensatz zum Hund kann man die Tiere eine Zeit lang allein lassen. Über ein Drittel der rund 11,5 Millionen Samtpfoten in Deutschland leben ausschließlich im Haus. Damit sich die Katzen wohl fühlen, sollte die Wohnung möglichst katzengerecht eingerichtet sein, empfiehlt Jörg Lefers, Mitglied im Vorstand des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF).

 

Katzen müssen ihre Krallen wetzen

Katzen sind neugierige Tiere, sie streifen gerne in der Wohnung umher und lieben es, auf Möbeln herumzutollen. Am besten zum Klettern geeignet sind spezielle Kratzbäume oder Katzenmöbel, die neben den Kletterflächen auch Versteckmöglichkeiten bieten. Um zu verhindern, dass das Sofa zerkratzt wird, kann man den temperamentvollen Tieren mit Hilfe von Katzenminze und anderen positiven Reizen das Kratzen an Kratzbäumen und Matten schmackhaft machen. „Katzen sollten täglich ihre Krallen wetzen können, um die stumpf gewordenen abzustreifen und die darunter bereits nachgewachsenen scharfen Krallen freizulegen“, mahnt Lefers. Der Baum wird zum Lieblingsplatz, wenn die Katze von dort einen guten Überblick über das Geschehen in ihrem „Revier“ hat. Der ZZFempfiehlt, Katzen grundsätzlich mindestens zwei von ihnen frei wählbare Schlafplätze zur Verfügung zu stellen.

 

Spielzeug ohne Weichmacher

Hauskatzen interessieren sich für alles, was sich bewegt und raschelt. Um zu vermeiden, dass Haushaltsgegenstände auseinander genommen werden, können Katzenhalter im Zoofachhandel unter einer riesigen Auswahl an geeignetem Spielzeugen wie Bällen, Stoffmäusen oder Federn die richtige Beschäftigung für ihren Vierbeiner auswählen. Hoch im Kurs stehen abwechslungsreiche Fang- und Jagdspiele, bei denen die Tiere „Schätze“ aus Verstecken angeln können. „Wichtig ist jedoch, dass die Spielsachen tierschutzgerecht sind und beispielsweise keine giftigen Weichmacher enthalten“, sagt Lefers.

 

Kippfenster sind gefährliche Fallen

Viele Hauskatzen lieben frische Luf toder ein Sonnenbad am Fenster. Für den Ausflug auf den Balkon oder ans offene Fenster müssen diese jedoch mit Katzennetzen gesichert werden. Ein gekipptes Fenster kann zu einer gefährlichen Falle werden: Zahlreiche Katzen verletzen sich, indem sie im Fensterspalt hängen bleiben. Sie erleiden Schocks oder tragen Rippenbrüche, Ausrenkungen der Lendenwirbel oder sogar Wirbelbrüche davon! Wenn das Tier vorsichtig herausgehoben wurde, sollte man es unbedingt einem Tierarzt vorstellen. Im Zoofachhandel gibt es spezielle Schutzvorrichtungen, die verhindern, dass die Vierbeiner in diese Zwangslage geraten.

 

Feuchtfutter hoch im Kurs

Auch wenn bei Katzen Snacks immer mehr im Kommen sind, bleiben die Vierbeiner dem Feuchtfutter treu. Denn sie schlecken gerne und lassen sich ihre Mahlzeiten  von Herrchen oder Frauchen regelrecht wie ein Menü anrichten. Statt auf herkömmliche Dosen setzen immer mehr Hersteller auf Convenience und bieten Einzelportionen im Weichbeutel. „Die Tiere sollten ungehinderten Zugang zu frischem Wasser haben. Wasser und Futter am besten getrennt voneinander anbieten, denn nicht alle Katzen trinken gerne in der Nähe ihrer Mahlzeit“, betont Jörg Lefers. Darüber hinaus sollten Katzen regelmäßig Katzengras erhalten, um die beim Putzen aufgenommenen Haare auswürgen zu können. Durch das Verabreichen von Malzpaste lässt sich die Bildung von Haarballen im Magen verhindern.

 Quelle: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF)

 Katzen müssen ihre Krallen regelmäßig am Kratzbaum wetzen.  

 Copyright: WZF/Ulrike Schanz  

 

Die Anschaffung eines Tieres bedeutet Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung  - ein  ganzes (Tier)-Leben lang 

"Potenzielle Tierhalter und alle Eltern, deren Kinder sich ein Heimtier wünschen, sollten sich fragen: Will und kann ich mich ihm ein Tierleben lang widmen?", rät ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Bei der Anschaffung eines Tieres ginge es um den Aufbau einer Beziehung zu einem Lebewesen, für das der Halter ein Tierleben lang die Verantwortung trage. "Je länger Heimtier und Mensch zusammenleben und je älter ein Tier wird, desto vertrauensvoller wird die Beziehung und desto mehr fördert sie Wohlbefinden und Lebensqualität des Menschen", erklärt Holthenrich. Für Halter, die sich nicht lange binden wollen, sei jedoch ein Heimtier mit einer etwas geringeren Lebenserwartung geeigneter.

 Quelle: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF)  

 



Die Natur lädt uns ein. Halten wir die Augen offen.


UNSERE BUCHTIPPS:


Das Meer steckt voller Überraschungen!

Wussten Sie schon …

• Dass Quallen zu den ältesten tierischen Lebensformen der Erde gehören – und schon seit 500 Millionen Jahren durch die Meere schweben?
• Dass das, was wir sehen , oftmals gar keine einzelnes Lebewesen ist, sondern eine ganze Kolonie vieler Kleinst-Quallen?
• Dass Quallen keineswegs beißen, sondern nesseln – und dabei den Schaft der Nesselzelle harpunengleich mit bis zu 40.000-facher Erdbeschleunigung in die Haut des Angreifers schießen?
• Dass einige Quallen kleiner als ein Sandkorn sind, andere länger als ein Blauwal?
• Dass sie sich klonen können, als Zwitter überleben oder gar unsterblich sind?

Mit unzähligen atemberaubenden Fotografien bringt dieses Buch den Bau, die Taxonomie, das Verhalten, die Ökologie und die Lebenszyklen dieser unglaublichen Kreaturen näher und stellt steckbriefartig 50 der bedeutendsten und faszinierendsten Arten vor: Von der winzigen unsterblichen Qualle Turritopsis bis zur riesigen Nomura-Qualle.


Autor: Lisa-Ann Gershwin

Titel: Quallen / Von der Faszination einer verkannten Lebensform

Verlag: Edition Delius Klasing

224 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 29,90 Euro, ISBN: 978-3-667-11024-4





Die Bäume und das Unsichtbare

Bäume und Wälder sind bedroht ? doch sie könnten unsere besten Verbündeten werden. Für die moderne Naturwissenschaft, die einen Blick hinter die Erscheinungen wirft, kommen ungeahnte Besonderheiten der Bäume zutage. Traditionelles Wissen über Bäume erweist sich als visionär. Andererseits entdeckt die Wissenschaft Erstaunliches,
worüber man bisher nichts wusste.
In diesem Buch ist die Rede von Baumvölkern, vom Geheimnis der Langlebigkeit, von der Bedeutung des Goldenen Schnitts, von »neuem Wasser«, von Gezeiten in Stämmen und vom kosmischen Puls der Knospen. Zu den subtilen, messbaren Botschaften der Bäume gehören vorwarnende Signale für Erdbeben, wie sie sonst in der Tierwelt bekannt sind. Was ist Mondholz und was sind seine Eigenschaften? Wie wirkt ein Holzhaus, ein Holzfeuer oder ganz einfach Waldluft auf unsere Gesundheit? Warum sind Bäume und Wälder Quellen der Fruchtbarkeit für die Landwirtschaft gewesen und könnten es in hohem Maße wieder werden ? und gleichzeitig gegen den Treibhauseffekt wirken?


Autor: Ernst Zürcher

Titel: Die Bäume und das Unsichtbare / Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung

Verlag: AT Verlag

240 Seiten, über 70 Fotos und Illustrationen

Preis: 24,95 Euro, ISBN: 978-3-03800-925-2





Hunde-Erziehung in der Stadt

Träumen nicht alle Hundehalter davon, mit ihrem Hund jede Stadtsituation problemlos zu meistern? Davon völlig entspannt allen Stresssituationen von Verkehrslärm bis Menschenmassen entgegenzusehen? Mit den Informationen und Übungen in diesem Ratgeber können sich Halter und Hund souverän dem Abenteuer Stadt stellen. Im ersten Teil des Buches werden alle wichtigen Infos zum Leben mit Hund in der City gegeben: Wie nimmt mein Hund die Stadt wahr? Wie verhält es sich mit Hunden in der Wohnung oder beim Busfahren? Anschließend wird im großen City-Praxisteil anhand von Alltagssituationen erklärt, wie sich Hund und Halter an die Gegebenheiten der Stadt gewöhnen. Die Schritt-für-Schritt-Übungen sind dabei in verschiedene Themenbereiche wie etwa Begegnungen jeder Art oder Stressfrei durch jede Stadtsituation gegliedert. So ist es möglich, dass jeder Hundehalter die individuell auf seine Stadtsituation passenden Übungen auswählen kann, um diese unkompliziert in seinen Alltag zu integrieren.


Autoren: Kirsten Wolf, Anja Mack

Titel: Hunde-Erziehung in der Stadt / Souverän und Entspannt in Bus, Fussgängerzone und Park

Verlag: GU / Gräfe und Unzer

120 Seiten, Klappenbroschur

Preis: 14,99 Euro, ISBN: 978-3-8338-5390-6





Der erstaunliche Mikrokosmos der Ozeane

Meeresströmung schwimmenden Lebewesen 95 Prozent des Lebens in den Meeren und Ozeanen aus. Sie sind das Fundament des Nahrungsnetzes im Wasser und versorgen uns mit Sauerstoff - jeden zweiten Atemzug verdanken wir dem Plankton. Christian Sardet, renommierter und mehrfach ausgezeichneter Meeresforscher, zeigt Ihnen diesen verborgenen Kosmos. Tauchen Sie buchstäblich ein in eine Welt, in der bunte Juwelenketten, phosphorisierende Skulpturen, versteckte Harpunen und der längste Organismus der Welt leben.

Eine spektakuläre Reise, die Ihre Sicht auf die Welt verändern wird.


Autor: Christian Sardet

Titel: Plankton / Der erstaunliche Mikrokosmos des Ozeans

Verlag: Ulmer

216 Seiten, viele Farbfotos, gebundene Ausgabe

Preis: 39,90 Euro, ISBN: 978-3-9001-0398-0



Beutelweise Glück in Australien

Chris Barns lebt im Outback Australiens und zieht dort Kängurubabys auf, die ihre Familie verloren haben. Viele der Känguru-Mütter sind bei Autounfällen ums Leben gekommen. Die hilflosen kleinen Wesen werden vom »Kangaroo Dundee« liebevoll aufgepäppelt, nachts in Kissenbezüge gekuschelt und morgens gebadet und mit der Flasche gefüttert. In seinem Buch erzählt Chris Barns von seiner Liebe zu diesen verrückten kleinen Wesen und vom Kampf gegen das sinnlose Sterben der Tiere.


Eine herzergreifende Geschichte, von einem besonderen Mann und seinem Leben mit Beuteltieren.


Autor: Chris Barns

Titel: Ein Herz für Kängurus / Beutelweise Glück in Australien

Verlag: Ullstein

304 Seiten, Kartoniert

Preis: 9,99 Euro, ISBN: 978-3-548-37588-5




Outdoor-Abenteuer Hütten bauen

Bisweilen sehnt man sich zurück in die unbeschwerten Tage der Kindheit und verspürt ein tiefes Bedürfnis nach einer Auszeit der Ruhe und Gelassenheit. Sich für die Nacht in einer Mulde unter einem Baum gemütlich einrichten, die Sterne beobachten und den Geräuschen der Nacht lauschen, den Alltag hinter sich lassen und für ein Wochenende ganz in der Natur aufgehen ist abenteuerlich und magisch zugleich. Dieses Buch stellt 50 verschiedene Projekte von Hütten, Zelten, Tipis, Iglus und simplen Unterschlüpfen vor, jeweils versehen mit einer illustrierten, detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung und praktischen Tipps zur Innenausstattung. Mit einem umfassenden Überblick über die unentbehrlichen Grundtechniken, vom Entzünden eines Lagerfeuers über die wichtigsten Knoten, das Herstellen von Schnüren aus Pfl anzenfasern bis zur Wahl des richtigen Werkzeugs.


Autor: Michel Beauvais

Titel: Hütten, Zelte, Tipis / Mi 150 Anleitungen zum Selberbauen

Verlag: AT Verlag

192 Seiten, zahlreiche Fotos und Illustrationen

Preis: 19,95 Euro, ISBN: 978-3-03800-865-1



Wovon Katzen träumen

Wovon träumen eigentlich Katzen? Von unerschöpflichen Milchtöpfen oder von unwiderstehlich riechendem Fisch? Von einem warmen Plätzchen auf der Couch? Nicola Bayley erschafft in ihren detailreich bebilderten Geschichten eine ganz eigene Traumwelt: Die fünf Kätzchen stellen sich vor, mit bunt bemaltem Pelz wie ein Papagei von Baum zu Baum zu fliegen, sie träumen vom Elefantenleben, vom Krebsgang im Sand und Schaukeln im Spinnennetz oder wie es wäre, als Eisbär durch den Schnee zu stapfen. Und am Ende? Ist das Plätzchen auf der Couch vielleicht doch am schönsten …
In Nicola Bayleys zauberhaften Illustrationen werden Katzenträume lebendig – ein hinreißendes Bilderbuch zum Verschenken oder doch lieber Selberbehalten.


Illustrator: Nicola Bayley

Aus dem Englischen übersetzt: Friederun Meyer-Jürshof

Verlag: Insel Verlag

96 Seiten

Preis: 10,00 Euro, ISBN: 978-3-458-36165-7



Über Maurer, Blattschneider und Wollsammler

Hummeln und andere Wildbienen leben auch in Ihrem Garten – emsig auf der Suche nach Nistplätzen in Insektenhotels, in Pflanzen oder im Boden. Doch was passiert hinter den Kulissen? Wie die friedlichen Tiere wirklich leben, erfahren Sie in diesem Buch. Philippe Boyer beschreibt liebevoll und kenntnisreich die fleißigen Sympathieträger. Seine bewegenden Fotos zeigen die wunderbare Schönheit der Wildbienen. Folgen Sie den mauernden Mauerbienen, beobachten Sie Blattschneiderbienen beim Scherenschnitt, entdecken Sie die Kuschelnester bauenden Wollbienen. Ein schönes Geschenkbuch für alle Gartenfreunde und Insektenhotelbesitzer.


Autor: Philippe Boyer

Titel: Vom Leben der Wildbiene / Über Maurer, Blattschneider und Wollsammler

Verlag: Ulmer

144 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 19,90 Euro, ISBN: 978-3-8001-1284-5



Deutschlands Nahrungsmittelkritiker Nr. 1, Hans-Ulrich Grimm, hat mit "Katzen würden Mäuse kaufen", einen schockierenden Bericht über die Skrupellosigkeit der Tierfutterindustrie verfasst.

Denn glaubt man der Werbung, ist das Beste für unser Haustier gerade gut genug. Aber statt ausgewogener Nahrung bekommen unsere vierbeinigen Lieblinge eine ungesunde Mischung aus Schlachtabfällen, Streckmitteln und Stabilisatoren. Darunter auch immer wieder Skandalöses: Klärschlamm etwa. Oder neuartige Ingredienzen aus Erdgas, gewonnen mit Hilfe von Bakterien. Natürlich ganz ohne Kennzeichnung. Damit die Tiere das überhaupt zu sich nehmen, werden Geschmacksstoffe beigemischt. In »Katzen würden Mäuse kaufen« deckt sie Hans-Ulrich Grimm auf, die unappetitliche Wahrheit über kommerzielles Tierfutter.


Der große Tierfutter-Report erweitert und aktualisiert.


Autor: Hans-Ulrich Grimm

Titel: Katzen würden Mäuse kaufen / Wie die Futterindustrie unsere Tiere krank macht

Verlag: Knaur

316 Seiten, Taschenbuch

Preis: 9,99 Euro, ISBN: 978-3-426-78768-7



HAIE: Auge in Auge mit den gefährdeten Räubern der Meere

Die bedrohten Räuber der Weltmeere in bislang nie gesehenen Bildern

Begegnungen der außergewöhnlichen Art brachten Michael Mullers Karriere voran: Nachdem er durch seine Porträts der angesagtesten Filmstars, Musiker und Sportikonen unserer Zeit bekannt geworden ist, hat er sein Studio nun in die Tiefen der Weltmeere verlagert und sich – ohne Käfig – unter Haie begeben.

Für seine aufregende Mission, die berüchtigtsten Räuber der Ozeane aus allernächster Nähe und in nie gesehener technischer Perfektion zu porträtieren, entwickelte Muller unter Einsatz neuester NASA-Technologie ein Beleuchtungssystem mit 1200 Watt starken Blitzköpfen in wasserdichten Gehäusen, für das er mittlerweile das Patent hält. Über einen Zeitraum von zehn Jahren entstand so ein spektakuläres Unterwasser-Portfolio mit atemberaubenden Bildern wie der wohl ersten Aufnahme vom nächtlichen Sprung eines Weißen Hais. Nach Habitaten gegliedert und um fesselnde Berichte über die Schwierigkeiten und Beinahefehlschläge der einzelnen Expeditionen ergänzt, folgt dieses Buch Mullers Ozeanabenteuern vom Kleinen Schwarzspitzenhai und dem Sandtigerhai in Südafrika bis zum Großen Hammerhai bei den Bahamas.

Um Mullers Engagement für Schutzorganisationen wie WildAid und EarthEcho zu würdigen, informieren Essays von Philippe Cousteau jr. und Dr. Alison Kock über Erforschung und Schutz unserer Ozeane. Der Kulturjournalist Arty Nelson gibt einen Überblick über Mullers Schaffen; zudem werden die technischen Details der Ausrüstung erläutert, die diese spektakulären Unterwasserbilder ermöglichte. In seiner Verbindung aus Hintergrundinformation und atemberaubenden Bildern ist dieses Buch ein Tribut an die Schönheit und Kraft der Haie – und ein Weckruf, was ihre gefährdete Zukunft betrifft.


Autoren / Fotografen: Michael Muller, Philippe Cousteau, Alison Kock, Arty Nelson

Titel: HAIE: Auge in Auge mit den gefährdeten Räubern der MeereDie bedrohten Räuber der Weltmeere in bislang nie gesehenen Bildern

Verlag: Taschen

334 Seiten, zahrleiche Fotos, 2 Ausklappseiten, Informatiion- und Textseiten

Preis: 49,99 Euro, ISBN: 978-3-8365-2530-5




So nützt man Tiere und Pflanzen zur Wettervorhersage

Im Reich der Tiere und Pflanzen finden sich unzählige Hinweise, die für die Abschätzung der Wetterentwicklung genutzt werden können. Was hat es mit Schwalben, Silberdistel & Co. als Indikatoren auf sich? Wie zuverlässig sind „Eisheilige“ und „Siebenschläfertag“ für langfristige Prognosen?
Meteorologen und Naturwetterkundler beäugen einander oft mit einer gehörigen Portion Skepsis. In diesem Ratgeber wagt sich ein Meteorologe, dessen Berufsalltag von mathematisch-physikalischen Berechnungen am Computer geprägt ist, auf fremdes Terrain. Er versucht den Spagat zwischen der modernen Meteorologie mit ihren hochkomplexen Vorhersagemodellen und der Volkskunde mit ihren über viele Generationen überlieferten Wetterregeln zu schaffen.
Anschaulich und mit vielen Beispielen zeigt Alexander Ohms, mit welchen Sensoren Fauna und Flora das Wetter messen und anzeigen können. Der Wetterexperte unterzieht viele bekannte Naturregeln einer gründlichen Überprüfung. Dabei bleibt mancher über Jahrhunderte überlieferte Humbug nicht von Kritik verschont. Profitieren Sie im Alltag von der genauen Naturbeobachtung und lernen Sie auch die Grenzen der Natur als Wetterprophet kennen!


Autor: Alexander Ohms

Titel: Wetter Prophet Natur / So nützt man Tiere und Natur zur Wettervorhersage

Verlag: Ennsthaler

168 Seiten, Taschenbuch, mit einigen Farbfotos und Wettersprüche

Preis: 14,90 Euro, ISBN: 978-3-85068-958-8




Resistente und robuste Obstsorten

Vorgestellt werden Ihnen 150 Obstarten und -sorten mit hoher Widerstandskraft gegenüber Pflanzenkrankheiten und Schaderregern, die sich speziell für den Anbau im Haus- und Kleingarten eignen, aber auch für den Streuobstbau. Das Sortenspektrum umfasst alle in Deutschland anbauwürdigen Obstarten im Kern-, Stein-, Beeren- und Schalenobstbereich. Eingangs jeder Kultur werden Ihnen die bedeutendsten Anbauprobleme und deren Symptome bei der jeweiligen Obstart nahegebracht. Diese Sortenbeschreibungen sollen Ihnen als Entscheidungshilfe für die Pflanzplanung dienen und helfen, gesundheitlich wertvolles Obst problemlos anzubauen.


Autor: Franz Rueß

Titel: Resistente und roubste Obstsorten

Verlag: Ulmer

192 Seiten, illustriert, viele Abbildungen

Preis: 17,90 Euro, ISBN: 978-3-8001-0342-3



Unsere ersten Bienen

Sie träumen vom eigenen, naturgemäß gehaltenen Bienenvolk in Ihrem Garten und eigenem Honig? Sie möchten den Bienen auch helfen, weil Ihnen die Natur und gesunde Lebensmittel am Herzen liegen? Doch, wie anfangen und alles richtig machen? In diesem Buch erfahren Sie, wer Ihnen dabei hilft, welche Art des Imkerns zu ihnen passt und wie Sie zum Start einen Schwarm oder ein Volk bekommen. Es zeigt den Ablauf des Bienenjahres, wie Sie erkennen, ob es Ihren Bienen gut geht, welche Tätigkeiten Monat für Monat nötig sind, um das Volk richtig zu betreuen und gesund zu erhalten. Fangen Sie einfach an! Die Hobbyimkerei wird Sie anstacheln und beflügeln. Ins Schwärmen kommen Sie dabei auf jeden Fall!


Autor: Angelika Sust

Titel: Unsere ersten Bienen

Verlag: Ulmer

128 Seiten, Broschiert

Preis: 16,90 Euro, ISBN: 978-3-8001-0387-4




Gute imkerliche Praxis

Gute Imkerliche Praxis bedeutet gesunde Bienen sowie die Gewinnung von sicheren Lebensmitteln und anderen Bienenprodukten. Dieses Buch ist der erste Leitfaden dazu, wie Sie Schritt für Schritt und leicht nachvollziehbar, Ihre Bienen artgerecht betreuen und gesunde Produkte umweltfreundlich gewinnen. Viele Fotos und Checklisten helfen Ihnen dabei, durch standardisierte und dokumentierte imkerliche Tätigkeiten und Abläufe, Ihre Bienenvölker optimal zu führen, die relevanten Vorgaben von Arzneimittelgesetz, Bienenseuchenverordnung, Honigverordnung, Lebensmittelgesetz und anderer Vorschriften einzuhalten, dadurch Rückstände zu vermeiden und die Qualität Ihrer Bienenprodukte zu sichern.


Autor: Wolfgang Ritter

Titel: Gute imkerliche Praxis / artgerecht, rückstandslos und nachhaltig

Verlag: Ulmer

236 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 29,90 Euro, ISBN: 978-3-8001-0375-1




Grundlagen der homöopathischen Krebstherapie bei Tieren

Homöopathie hat sich auch bei Tieren in der Krebstherapie schon seit vielen Jahren bewährt. Die britische Tierärztin Sue Armstrong konnte in über 30 Jahren umfangreiche klinische Erfahrungen bei der homöopathischen Behandlung von tierischen Krebspatienten sammeln.
Im ersten Band ihrer Schriftenreihe erläutert die erfahrene Tierärztin umfassend die Möglichkeiten der Homöopathie. Zunächst geht sie auf die Grundlagen der Krebsentstehung ein, genetische Ursachen und beschreibt die Rolle von entzündlichen Prozessen und von Sauerstoff.
Im Hauptteil bespricht die Autorin die Entwicklung der homöopathischen Krebsbehandlung – von Hahnemann bis heute – und zeigt erfolgreiche Ansätze berühmter Therapeuten wie Kent, Grimmer, Ramakrishnan und Burnett auf.
Ausführlich beschreibt Sue Armstrong ihren bewährten Ansatz. Dabei unterscheidet sie verschiedene Stadien. So kann bei stark gefährdeten Tieren mit noch keiner augenscheinlichen Krebserkrankung bereits prophylaktisch durch Ernährungsumstellung und miasmatische Behandlung viel erreicht werden. Bei bestätigtem Tumor wird die Therapie abhängig vom Krebsstadium differenziert und erwogen, ob z.B. ein chirurgischer Eingriff nötig ist.
Organotrope Mittel, ausleitende Verfahren und Schüßlersalze kommen unterstützend zum Einsatz sowie die großen Krebsnosoden Carcinosinum und Scirrhinum. Klare Anleitungen gibt es auch bei Folgen der Krebserkrankungen wie Kachexie, Störungen der Blutbildung oder Erbrechen. Eindrückliche Fallbeispiele dokumentieren ihr Vorgehen. Das Werk wird abgerundet von einer übersichtlichen Materia Medica der Krebsmittel.


„Sue Armstrong ist eine der führenden homöopathischen Tierärztinnen Großbritanniens. Sie hat sich besonders auf die homöopathische Behandlung von malignen Tumoren spezialisiert und übernimmt dabei eine Vorreiterrolle.”
John Saxton, homöopathischer Tierarzt und Autor


Autor: Sue E. Armstrong

Titel: Grundlagen der homöopathischen Krebstherapie bei Tieren

Verlag: Narayana Verlag

208 Seiten, gebundene Ausgabe mit Lesebändchen

Preis: 49,00 Euro, ISBN: 978-3-95582-100-5


Preis: 59,00 Euro, ISBN: 978-3-95582-102-9

 


Wohllebens Waldführer  

Der bekannte Förster Peter Wohlleben stellt Ihnen in seiner erfrischend unkonventionellen Art über 250 Tiere und Pflanzen des Waldes vor. Er beleuchtet die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Waldbewohnern und den Funktionen des Waldes sowie die Einflüsse von Förstern und Jägern. Begegnen Sie bekannten, aber auch unbekannten Arten mit neuem Blick: Warum hilft der Wolf den Bäumen? Was richtet der Feldhase im Wald an? Was bedeutet es, wenn der Dachs da ist? Was stimmt nicht, wenn sich kein Weidenröschen einfindet? Was erzählt uns die Bartflechte über den Wald? Peter Wohlleben beantwortet Fragen zum Ökosystem Wald, betrachtet dabei kritisch die gängige Waldnutzung und zeigt Alternativen auf.

 

Autor: Peter Wohlleben

Titel: Wohllebens Waldführer / Tiere & Pflanzen bestimmen - das Ökosystem entdecken

Verlag: Ulmer

256 Seiten, gebundene Ausgabe

Preis: 17,90 Euro, ISBN: 978-3-8001-0321-8 

 

 

 

 

 


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